Wann und wie fischt man mit Hard Swimbaits auf Hecht?

© Likid Fishing

Die Verwendung von Hard Swimbaits erfordert eine gewisse Eingewöhnungszeit. Ungeduldige mögen sie vielleicht nicht mögen, aber wer sich die Zeit nimmt, sie zu beherrschen, wird viel Geld damit verdienen.

Geduld zeigen

Das Schwierigste ist nicht, das Schwimmen des Köders zu beherrschen, denn die meisten Swimbaits sind so gut konstruiert, dass sie bei der geringsten Belastung von selbst schwimmen. Ich werde also nicht weiter auf diesen Punkt eingehen, denn man muss nur die Kurbel drehen. Das Schwierigste ist, daran zu glauben und die Geduld zu haben, langsam zurückzufahren. Die Einholgeschwindigkeit ist ein sehr wichtiger Punkt, den man lernen muss zu beherrschen. Die Einholgeschwindigkeit ist in der Regel langsam, gerade genug, um den Köder auf natürliche Weise schwimmen zu lassen. In Flüssen kann die Strömung den Köder sogar von alleine schwimmen lassen, so dass man auf der Stelle tritt. Während des Einholens können Pausen der Auslöser sein, vor allem bei Glidebaits, die sich gut dafür eignen.

Brochet capturé sur un hard swimbait le jour de l'ouverture
Hecht, der am Eröffnungstag mit einem Hard Swimbait gefangen wurde.

Weniger Würfe bei gleichem abgedeckten Bereich

Beim Angeln mit Swimbaits geht es nicht darum, möglichst viele Würfe zu machen, um eine möglichst große Fläche abzudecken, wie es das Ziel der schnellen Erkundungstechniken ist. Hier geht es darum, lange Würfe auf die vielversprechenden Bereiche zu machen, danach machen die Geschwindigkeit und die Größe des Köders den Rest der Arbeit. Ein Fisch wird nicht zögern, sich über eine große Distanz zu bewegen, um ihn zu holen. Man wirft weniger, deckt aber die gleiche Fläche ab. Entscheidend ist also die Angemessenheit der Würfe. Der Angler muss gut beobachten, sich vorstellen, wo der Fisch steht, und so werfen, dass der Köder möglichst lange im Sichtfeld und in der Komfortzone des Fisches bleibt. Die Angeltechnik ist recht langsam, aber jeder Wurf zählt mehr als bei kleinen Ködern, mit denen man den gesamten Bereich durchkämmen muss.

Eine ganzjährig wirksame Technik

Es gibt keine bestimmte Jahreszeit für diese Art des Angelns, sie kann das ganze Jahr über erfolgreich durchgeführt werden. Das Wichtigste ist, wie bei allen Techniken, die Bereiche und Tiefen zu finden, in denen sich die Fische aufhalten. Im Sommer funktionieren etwas kleinere Köder mit höheren Einholgeschwindigkeiten gut. Im Winter kann man die Größe erhöhen und die Einholgeschwindigkeit verringern.

Brochet capturé sur un hard swimbait à la fin de l'été
Hecht, der im Spätsommer mit einem Hard Swimbait gefangen wurde.

Hier ist also ein Überblick über das Angeln mit Hard Swimbaits, diesen immer beliebter werdenden Ködern, und wenn man diese Technik erst einmal beherrscht, versteht man schnell, warum sie so beliebt sind.

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