Wo findet man den Schwarzbarsch?
Als Anfänger sollte man nicht sofort nach den tiefsten Stellen suchen. Der Schwarzbarsch schätzt vor allem Stellen, an denen es Futter und Schutz gibt.
Suchen Sie zunächst in Seegraswiesen, unter Wasser stehenden Bäumen, Ästen, Stegen, Schilfgürteln, Seerosen und schattigen Uferbereichen. Auch ein Kantenwechsel in der Nähe eines Hindernisses ist ein hervorragender Angelplatz.
Nehmen Sie sich vor allem Zeit zum Beobachten. Ein kleiner springender Fisch, eine Jagd oder einfach nur eine Bewegung in der Nähe eines Seegrasfeldes können auf die Anwesenheit eines Schwarzbarsches hindeuten.

Welche Ausrüstung braucht man für den Einstieg?
Eine Spinnrute von etwa 1,90 bis 2,20 m Länge mit einer Stärke von ?Medium? oder ?Medium Heavy?, je nach den verwendeten Ködern, ist eine vielseitige Wahl. Kombinieren Sie sie mit einer Rolle der Größe 2000 oder 2500, die mit einer Geflechtschnur bespult ist, ergänzt durch ein Vorfach aus Fluorocarbon.
Als Anfänger braucht man nicht gleich mehrere Ruten. Mit einem vielseitigen Set lassen sich bereits ein Großteil der klassischen Techniken erlernen.
Drei Ködergruppen für den Einstieg
Der Weichköder ist wahrscheinlich der beste Verbündete für Anfänger. Mit einem an einem Jigkopf montierten Shad lassen sich Uferbereiche und offene Gewässer leicht absuchen. Ein Wurm oder eine Creature-Köder im Texas-Montage-Stil bieten mehr Möglichkeiten rund um Hindernisse.
Der Spinnerbait ist zudem besonders einfach zu handhaben. In der Regel reicht es aus, ihn auszuwerfen und dann gleichmäßig einzuholen. Dank seiner Vibrationen lässt sich damit ein Gebiet schnell absuchen und Bisse auslösen, selbst wenn das Wasser leicht trüb ist.
Schließlich sorgen Oberflächenköder wie Stickbaits und Popper für ein unterhaltsames und spektakuläres Angelerlebnis. Sie sind besonders interessant, wenn die Barsche nahe der Oberfläche aktiv sind.
Wie angelt man ganz einfach?
Zunächst einmal eine wichtige Regel: Fischen Sie an Hindernissen. Werfen Sie Ihren Köder in der Nähe eines unter Wasser liegenden Baumes, parallel zu einem Uferrand oder entlang eines Seegrasfeldes aus, anstatt ihn wahllos mitten ins Wasser zu werfen.
Variieren Sie anschließend Ihre Einholgeschwindigkeit. Schon ein paar Pausen können ausreichen, um einen Fisch zum Anbiss zu bewegen, der dem Köder zwar folgte, sich aber noch nicht entscheiden konnte.
Vermeiden Sie es außerdem, alle fünf Minuten den Köder zu wechseln. Oft ist es effektiver, den Umgang mit zwei oder drei Modellen perfekt zu beherrschen, als eine Kiste voller Köder mitzuschleppen, die man nur unzureichend beherrscht.
Wann sollte man auf Schwarzbarsch angeln?
Vom Frühling bis zum Frühherbst gibt es zahlreiche Möglichkeiten, doch die Fangbedingungen variieren stark je nach Wassertemperatur und Wetterlage. Im Sommer sollten Sie vorzugsweise morgens und am späten Nachmittag angeln, wenn das Licht nachlässt und sich die Fische näher an die Ufer nähern können.
Halten Sie im Herbst verstärkt Ausschau nach Schwärmen von Futterfischen: Die Schwarzbarsche nutzen diese Nahrungsquelle, bevor der Winter einsetzt.

Vor dem Start beobachten
Beim Black-Bass-Angeln kommt es letztendlich mehr auf die Beobachtungsgabe als auf die Menge an Ausrüstung an. Bewegen Sie sich unauffällig vorwärts, suchen Sie nach Strukturen, achten Sie auf Beutefische und variieren Sie die Wurfwinkel.
Und wenn ein Schwarzbarsch anbeißt, sollten Sie ihm in der Nähe von Ästen oder Wasserpflanzen nicht zu viel Spielraum lassen. Halten Sie während des Drills die Leine straff, bevor Sie den Fisch vorsichtig wieder ins Wasser zurücksetzen, falls Sie nach dem No-Kill-Prinzip angeln.
Um mit dem Black-Bass-Angeln zu beginnen, reichen ein paar Köder, eine vielseitige Ausrüstung und vor allem viel Beobachtungsgabe aus. Bei den ersten Ausflügen kann man dann nach und nach seine Techniken verfeinern und die ganze Vielfalt des Angelns auf diesen symbolträchtigen Raubfisch entdecken.

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