Biologie und Verhalten
Er lebt vor allem in der Nähe von felsigen oder korallenartigen Böden, wo Muscheln, Kies und Erhebungen ihm Schutz und Nahrung bieten.âEuro
Im Mittelmeer kommt er in Tiefen von wenigen Metern bis zu 100 bis 150 m vor, wobei er in der kalten Jahreszeit bevorzugt in Brüchen und Abgründen zwischen 40 und 90 m und darüber hinaus vorkommt.âEuro
Er ist ein opportunistischer Fleischfresser, der mit seinem kräftigen Kiefer Krustentiere, Muscheln und kleine Fische zermalmt.âEuro
Saisonale Verteilung
Vom Herbst bis zum frühen Frühjahr halten sich die größten Exemplare in tiefen Gräben und Abgründen auf, oft zwischen 70 und 150 Metern
Im Frühling und Sommer steigen sie auf die weiter östlich gelegenen Plateaus, Kieselsteine und Felsen auf, wo die Tiefen für Angler zugänglicher sind.âeuros
Das Ablaichen findet im Frühjahr im Mittelmeer statt. In dieser Zeit sind die Fische anfälliger und verdienen mehr Schutz (Zurücksetzen, angemessene Quoten).âEuro

Zielgebiete und -posten
- Mischgrund: Felsen, Steine, Muscheln und Sandzungen wechseln sich ab, oft in der Nähe eines Abgrunds oder einer Geröllhalde.âeuros
- Felsige Plateaus und Bruchkanten, insbesondere dort, wo die Karte deutliche Tiefenänderungen innerhalb kurzer Distanzen zeigt.âEuro
- Wracks, Deiche und tiefe Korallenriffe sind auch sehr gute Stellen für langsames Driften.âEuro
Techniken und Montagen
Das Vertikalangeln oder das Angeln mit Stütze bringt gute Ergebnisse. Dabei wird der Fisch langsam über den Angelplatz getrieben und mit kurzen Bewegungen von geringer Amplitude (30 bis 50 cm) in der Bodenschicht gehalten, in der er sich bewegt
Mit Tenya, Madai und Slow Jigging fischt man mit 45° verbleiten Ködern in der Strömung, wobei man sich nur wenig vom Grund abhebt (maximal 2 bis 3 m) und Gambas, Kalmar oder Fischstreifen als natürliche Köder einsetzt.âeuros
Man kann sie auch mit natürlichen Ködern (Würmer, Kopffüßer, kleine tote Fische) suchen, die auf starken Eisenhaken montiert sind, die ihrem furchterregenden Gebiss angepasst sind.âeuros

Vorschriften und Ethik
In Frankreich beträgt die Mindestgröße für den Fang von Papageientauchern 18 cm, wobei bei jedem Fang die Schwanzflosse markiert werden muss.âEuro Es wird auch empfohlen, die Entnahme von Fischen zu begrenzen, große Laichtiere freizulassen und das Angeln in den ausgewiesenen Laichgebieten zu vermeiden.

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