Stachelrochenangeln, garantierter Nervenkitzel und Vorsichtsmaßnahmen

Angeln auf Stachelrochen © Laurent Duclos

Der Stachelrochen ist ein benthischer Küstenstechrochen, der im Ostatlantik (vom Senegal bis zur Nordsee) und im Mittelmeer häufig vorkommt und vor allem sandige und schlammige Böden von einigen Metern bis zu einer Tiefe von etwa 70-200 m bewohnt. Er ist ein Einzelgänger, der sich oft im Sand vergräbt, was ihn unauffällig, aber potenziell gefährlich für Badegäste und Fischer macht.

Biologie und Verhalten

Der Stachelrochen (Dasyatis pastinaca) hat eine rautenförmige Scheibe, die im Durchschnitt etwa 1 m breit ist und 10 bis 20 kg wiegt, wobei einige Exemplare über 2 m lang werden können. Der Rücken ist grau bis braun-beige, der Bauch heller, die Augen liegen sehr weit oben und haben hinter den Augen breite Spiralen

Er ist ein fleischfressender Räuber, der sich von Krustentieren (Krabben, Garnelen), Würmern und kleinen Plattfischen ernährt, die er beim Durchwühlen des Sediments aufstöbert. Sie sind eher nachtaktiv und gehen vor allem nachts auf Nahrungssuche.âEuro

Gefährlichkeit und Stachel

Der Stachelrochen hat einen langen Schwanz mit einem oder mehreren gezackten Stacheln, die mit Giftdrüsen verbunden sind und sehr schmerzhafte, manchmal sogar schwere Verletzungen verursachen können. Wenn sie sich bedroht fühlt (Berührung, Tritt, Fang), richtet sie den Stachel auf und peitscht mit dem Schwanz in Richtung des Eindringlings.âeuros

Aufgrund dieser Gefährlichkeit und der geringen kulinarischen Attraktivität wird er in der Freizeitfischerei kaum nachgefragt, auch wenn er von einigen Anglern als Kampffisch oder Trophäe eingesetzt wird.âEuro

Prendre ses précautions devant un tel poisson !
Vorsichtsmaßnahmen vor einem solchen Fisch treffen!

Techniken und Angelplätze

In der Freizeitfischerei wird der Stachelrochen vor allem mit Surfcasting oder vom Ufer aus an Sandstränden, Buchten oder Flussmündungen gefangen, aber auch vom Boot aus auf weichem Untergrund. Als Köder werden vor allem Lebendfische oder Stücke von fetten Fischen (Sardinen, Makrelen, Heringe), Kopffüßer (Tintenfisch, Kalmar) und Krustentiere verwendet.âEuro

Die Ausrüstung muss stark sein (starke Rute, starkes Nylon oder Geflecht, robustes Vorfach), um die oft schweren und kampfstarken Fische, die sich im Sand verfangen, vom Grund abzuheben. Einfache Montagen mit Schiebeblei oder kurzen Stapeln und starken Haken werden in der Regel verwendet.âEuro

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Garantierte Sensationen am Ende der Linie...

Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung

Die wichtigste Regel ist, dass man nie mit den Händen, Beinen oder dem Gesicht in die Nähe des Schwanzes kommen darf: Man blockiert den Rochen am Boden, dreht ihn, wenn nötig, mit einem Werkzeug um und kappt die Leine, wenn der Haken falsch positioniert ist, um Unfälle zu vermeiden. Viele Fischer lassen den Stachelrochen direkt frei, ohne ihn ans Ufer oder ins Boot zu hieven, um den Stress und das Risiko zu verringern.âeuros

Bei einem Stich empfiehlt es sich, die betroffene Stelle auszuspülen, schnell in warmes Wasser zu tauchen (das Gift ist hitzelabil) und dringend einen Arzt aufzusuchen, da der Schweregrad je nach Tiefe der Wunde und Lokalisation variieren kann.âEuro

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