Warum funktioniert das Angeln mit dem Float Tube gut, um auf Zander zu zielen?
Mit dem Float Tube ist man sehr unauffällig und kann interessante Bereiche mit der Flosse ohne übermäßigen Lärm verfolgen. Mit dem Float Tube kann man sehr kontrollierte Drifts machen und lange an einem bestimmten Spot bleiben, was ideal ist, um misstrauische Zander auszulösen.
Der Zander liebt in der Regel bodennahe Stellen mit schattigen, tiefen oder abbrechenden Bereichen. Steilufer, Felsabstürze und Seegrasränder sind daher Bereiche, die bevorzugt werden sollten.
Effektive Techniken
Die Vertikale ist die Königsdisziplin beim Floattube-Fischen auf Zander, vor allem wenn der Fisch am Grund klebt oder wenig aktiv ist. Sie besteht darin, den Köder lotrecht zu präsentieren und dabei den Kontakt zum Grund oder der Wasserschicht direkt darüber zu halten.
Weichköder bleiben ein Klassiker, vor allem Shads, die auf einen Bleikopf montiert sind. Ein langsamer, gleichmäßiger oder leicht ruckartiger Schwimmstil, der einen kleinen Fisch imitiert, funktioniert sehr gut, und auch der Drop Shot kann bei apathischen Zandern sehr effektiv sein.
In linearen Gewässern muss man oft langsam, nahe am Grund und mit unauffälligen Animationen fischen. In Bereichen mit Seegras oder Brüchen kann es schöne Bisse geben, wenn man an der Kante entlang fischt.

Die Spots, die man anvisieren sollte
Die besten Stellen sind oftmals Bruchstellen, Seegrasränder, Abhänge, Brückenpfeiler, Kais, überflutete Mauern und felsige Bereiche. Dies sind Orte, an denen sich der Zander zum Jagen postieren kann, während er gleichzeitig geschützt ist.
In der warmen Jahreszeit halten sich die Zander häufig an der Grenze zum Seegras auf, anstatt mitten drin zu sein. Im Winter oder bei geringer Aktivität gewinnen tiefe Bereiche und ausgeprägte Erhebungen noch mehr an Bedeutung.
Die empfohlene Ausrüstung
Ein Spinning- oder Casting-Set mit leichter bis mittlerer Kraft reicht oft aus, mit einer sensiblen Rute, um feine Bisse zu spüren. Ein dünnes Geflecht mit Fluorocarbonvorfach verbessert die Erkennung und die Unauffälligkeit, vor allem in der Vertikalen.
Bei den Ködern sind kleine Größen und natürliche Farben oft die beständigsten. Es ist besser, einfach anzufangen: kleine bis mittelgroße Shads, ein Bleikopf, der der Tiefe angepasst ist, und dann je nach Verhalten der Fische anpassen.

Einige nützliche Reflexe
Der Zander kann den Köder sehr langsam einziehen, daher sollte man nicht zu schnell beschlagen. Es ist besser, auf ein richtiges Gewichtsgefühl oder einen kleinen Freischlag zu warten, bevor man den Anhieb setzt.
Beim Float Tube ist Präzision wichtiger als Geschwindigkeit. Ein paar gut platzierte Driften, ein aufmerksames Lesen des Bodens und sparsame Animationen führen oft zu besseren Ergebnissen als ein zu schnelles Auskundschaften.

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