Welche Süßwasserfischarten lassen sich mit Brot fangen?

Angeln mit Brot im Süßwasser
Angeln mit Brot im Süßwasser © Laurent Duclos

Brot ist nach wie vor ein einfacher, kostengünstiger und oft äußerst wirksamer Köder im Süßwasser, insbesondere für Weißfische und opportunistische Arten. In der Praxis eignet es sich vor allem zum Angeln auf Rotaugen, Döbel, Karpfen und Karauschen, wobei man in langsam fließenden Flüssen, Kanälen oder Seen sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Die am empfänglichsten Arten

Der Döbel gehört zu den großen Klassikern beim Brotangeln, insbesondere an der Oberfläche mit schwimmendem Brotinnern oder einem kleinen Brotstückchen. Auch der Karpfen beißt sehr gut an, vor allem wenn das Brot als Köder präsentiert oder zum leichten und regelmäßigen Anfüttern verwendet wird.

Die Plötze ist ein weiterer häufiger Gast bei diesem Köder, insbesondere wenn sich die Fische am Ufer oder in ruhigen Bereichen aufhalten. Der Karausche vervollständigt oft dieses erfolgreiche Quartett, da er sich gerne von pflanzlichen Ködern oder Backresten ernährt.

Le chevesne, une espèce à pêcher au pain.
Der Döbel ? eine Fischart, die man mit Brot angelt.

Mögliche Nebenfänge

Je nach Gewässer und Befischungsdruck kann Brot auch andere Karpfenfische anlocken. So lassen sich Rotaugen oder andere opportunistische Weißfische fangen, vor allem wenn das Brot in kleinen Häppchen oder als Streuköder angeboten wird.

In sehr ruhigen Gewässern können die Ergebnisse je nach Temperatur, Lichtverhältnissen und der Frequentierung des Angelplatzes variieren. Je mehr die Fische daran gewöhnt sind, dass Brot ins Wasser fällt, desto glaubwürdiger und wirksamer wird der Köder.

Die besten Präsentationen

Beim Oberflächenangeln ist das schwimmende Brotstück nach wie vor eine bewährte Methode, da es einen natürlichen und gut sichtbaren Köder nachahmt. Bei misstrauischeren Fischen führt ein kleines, auf einen feinen Haken gewickeltes Stück Brot oft zu besseren Fängen.

Das Anlocken spielt eine wichtige Rolle, da das Brot allein bei einem ersten Versuch selten wirkt. Eine einfache Strategie besteht darin, mit ein paar Brotkrumen einen Lockbereich zu schaffen und dann beharrlich, unauffällig und regelmäßig Köder auszulegen.

Brot nimmt in der Süßwasserfischerei nach wie vor einen festen Platz ein, da es eine beliebte, leicht zugängliche und vielseitige Technik verkörpert. Hinter seiner Einfachheit verbirgt sich vor allem das Fressverhalten der Weißfische, die in der Lage sind, von natürlicher Nahrung auf einen Köder im Wert von wenigen Cent umzusteigen, sobald ihnen ein Angelplatz sicher erscheint.

De beaux poissons à pêcher au pain.
Schöne Fische, die man mit Brot fangen kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn man die zuverlässigsten Arten nennen sollte, wären an erster Stelle die Plötze, der Döbel, der Karpfen und der Karausche zu nennen. Daneben lassen sich zwar auch andere Weißfische anlocken, doch diese vier Arten bilden den Kern des Brotangelns im Süßwasser.

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