Welche Köder?
Maden sind ein bewährter Köder für Rotaugen und Brassen, vor allem beim Posen- oder Feederangeln. Regenwürmer eignen sich gut, wenn die Fische misstrauischer sind oder wenn ein voluminöserer und beweglicherer Köder benötigt wird. Zuckermais lockt schöne Exemplare an, insbesondere Brassen, Schleien und große Rotaugen, während Brot beim Feinfischen oder beim Oberflächenangeln sehr gut funktionieren kann.
Wie verwendet man sie?
Die Maden werden einzeln oder in kleinen Bündeln aufgespießt, um die Attraktivität zu steigern, ohne die Präsentation zu beschweren. Der Wurm wird je nach Größe des angestrebten Fisches ganz oder in Stücken montiert, wobei die Präsentation in ruhigem Wasser eher unauffällig und in Flüssen lebhafter sein sollte. Mais wird als einzelnes Korn oder zusammen mit einem Maden verwendet, um einen optischen Kontrast zu schaffen und die Fische besser anzulocken.

Das Brot muss locker und sauber präsentiert werden, da es sich schnell auflöst, wenn der Haken falsch platziert ist. Hanfsamen und andere Samen dienen vor allem dazu, die Fische am Angelplatz zu halten, während Pellets beim Feeder- oder Method-Feeder-Angeln sehr nützlich sind, um Weißfische schnell in einen bestimmten Bereich zu locken. Auch künstliche Köder oder Teigköder können nützlich sein, vorausgesetzt, man passt die Größe des Köders und des Hakens an die Zielfischart an.
Eine erfolgreiche Präsentation
Beim Weißfisch ist die Präsentation genauso wichtig wie der Köder selbst. Oft sollte man einen kleinen, sauberen und gut ausbalancierten Köder bevorzugen, da diese Fische sehr detailempfindlich sind. In ruhigem Wasser ist eine ruhige und unauffällige Präsentation oft erfolgreich; in der Strömung muss der Köder natürlich und gut geführt bleiben, um ein glaubwürdiges Schwimmen oder Treiben zu gewährleisten.
Das Anfüttern sollte regelmäßig, aber maßvoll erfolgen: Es ist besser, die Fische anzulocken, ohne sie zu überfüttern. Eine kleine Menge Maden, Körner oder Pellets, die regelmäßig am Angelplatz ausgelegt wird, hält die Aktivität aufrecht und verhindert, dass die Fische überfüttert werden. In der Praxis ergibt sich die Wirksamkeit oft aus einfachen Kombinationen: Maden allein, Mais + Maden, geschnittene Würmer oder Brot ? je nach Wetter, Wasserklarheit und Angeldruck.

Je nach den Bedingungen auswählen
Im Sommer reagieren Weißfische oft gut auf lebende Köder und leichte Präsentationen. Im Winter erzielen kleinere und unauffälligere Köder oft bessere Ergebnisse, insbesondere bei wenig aktiven Fischen. In Flüssen muss man zudem die Strömung berücksichtigen, die eine andere Beschwerung oder Köderführung erforderlich machen kann.
Das Wichtigste ist, die Reaktion der Fische zu beobachten und schnell anzupassen: Wenn die Bisse deutlich sind, bleibt man beim gleichen Köder; wenn sie auf sich warten lassen, verringert man die Größe, wechselt die Beschaffenheit oder probiert eine andere Köderart aus.

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