Float-Tube-Angeln in Extremadura: Den Fang verbessern

Angeln mit dem Belly-Boot auf den Seen der Extremadura
Angeln mit dem Belly-Boot auf den Seen der Extremadura © Laurent Duclos

Das Angeln vom Belly-Tube aus in der Extremadura in Spanien ist eine hervorragende Möglichkeit, vor allem Hechte, Zander und Schwarzbarsche in weitläufigen Stauseen wie Orellana, La Serena, García Sola, Sierra Brava oder El Zújar zu fangen. Mit dem Belly-Boot lassen sich Uferbereiche, Buchten, unter Wasser liegende Bäume und vom Ufer aus schwer zugängliche Stellen erreichen, wobei man sich besonders unauffällig verhalten kann ? was bei Fischen, die manchmal stark befischt werden, von großem Vorteil ist.

Warum mit dem Belly-Boat in der Extremadura?

Die Region ist bekannt für ihre riesigen Gewässer und ihren hohen Raubfischbestand, wobei die Fische je nach Gebiet schnell wachsen. Berichte aus der Praxis erwähnen insbesondere sehr gute Zanderfänge am Orellana sowie gut vertretene Hecht- und Barschbestände in mehreren Gewässern. Für einen Angler im Belly-Boat bietet sich ein doppelter Vorteil: Er kann Stellen erreichen, die vom Ufer aus unzugänglich sind, und seine Angelwinkel variieren, ohne auf ein Boot angewiesen zu sein.

Die Fische, auf die man es anlegen sollte

Die naheliegendste Kombination bleibt Hecht und Schwarzbarsch, die von den örtlichen Angelstrukturen deutlich in den Vordergrund gestellt werden. Je nach Gewässerabschnitt und Jahreszeit kann auch der Zander sehr interessant sein, insbesondere in großen Stauseen, wo das Angeln mit Weichködern oft die besten Ergebnisse liefert. Man sollte auch bedenken, dass manche Angelplätze eher auf ?kraftvolle Raubfische? als auf das Feinfischen ausgerichtet sind: Man kommt oft dorthin, um große Fangmengen zu erzielen oder schöne Fische zu fangen.

Wirksame Techniken

Beim Angeln vom Belly-Boat aus ist das Angeln mit Weichködern am vielseitigsten: Shads im linearen Zug, vertikales Angeln in tieferen Bereichen und verhakungssichere Montagen in Waldgebieten oder an Strukturen. Hartköder können beim Hechtangeln sehr erfolgreich sein, je nach Jahreszeit und Tiefe mit Jerkbaits, Swimbaits und großen Shads. Im Sommer muss man oft tiefer angeln oder schattige und strukturierte Bereiche ins Visier nehmen, während im Frühjahr und Herbst Uferbereiche und flache Gewässer wieder sehr ergiebig werden.

Die besten Zeiträume

Der insgesamt günstigste Zeitraum für das Angeln reicht von März bis November, wobei die Bedingungen vor der großen Hitze und im Herbst oft besonders günstig sind. Für den Hecht sind die kälteren Perioden am Ende des Winters und im Frühjahr sowie der Herbst besonders interessant, während im Sommer die Wahl der Angelplätze mehr Präzision erfordert. Dennoch lässt sich in Extremadura dank des Klimas und der großen Gewässer über eine lange Saison hinweg angeln.

Einige praktische Aspekte

Vor der Abfahrt sollten die örtlichen Vorschriften überprüft werden, da in bestimmten Gebieten je nach Abschnitt eine regionale Angelgenehmigung oder sogar eine spezielle Zugangsberechtigung erforderlich sein kann. Eine Schwimmweste, ein leistungsstarker Antrieb und eine solide Sicherheitsausrüstung sind unerlässlich, insbesondere auf sehr großen, windausgesetzten Gewässern. Ein stabiles Belly-Boot, ein Echolot (sofern erlaubt) und robuste Angelmontagen machen auf diesen riesigen Stauseen eindeutig den Unterschied aus.

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