Black-Bass-Angeln im Sommer: Tipps für den Erfolg

Im Sommer auf Schwarzbarsch angeln
Im Sommer auf Schwarzbarsch angeln © Laurent Duclos

Der Sommer ist eine besonders interessante Zeit für das Angeln auf Schwarzbarsche mit Kunstködern. Dieser Raubfisch liebt warmes Wasser, hält sich oft nahe der Oberfläche auf und reagiert sehr gut, sobald der Angler Licht, Schatten und die Struktur des Angelplatzes richtig deuten kann. Die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag bieten oft die besten Bedingungen, vor allem wenn sich der Fisch unter Uferrändern, Seegraswiesen oder in schattigen Bereichen aufhält.

Der Schwarzbarsch ist ein neugieriger, aber auch sehr misstrauischer Fisch. Eine unauffällige Annäherung, präzise Würfe und eine natürliche Präsentation machen oft den Unterschied aus. Im Sommer sollte man eher auf ?Beobachtung? als auf ?Kraft? setzen: die Aufenthaltsgebiete ausfindig machen, verstehen, wo der Fisch jagt, und den Köder an die aktuelle Aktivität anpassen.

Die besten Stellen, auf die man sich bewerben sollte

In der Sommersaison sucht der Schwarzbarsch vor allem nach Strukturen, die ihm Kühle, Schutz und Nahrung bieten. Seegraswiesen, Seerosen, untergetauchte Äste, Stege, festgemachte Boote und alle schattigen Bereiche sind bevorzugte Standorte. In Flüssen können ruhige Uferbereiche, Untiefen und natürliche Verstecke ebenfalls sehr ergiebig sein, wenn die Hitze die Fische dazu veranlasst, Schutz zu suchen.

Oft ist es sinnvoll, zunächst ein großes Gebiet abzufischen und die Suche anschließend auf die vielversprechendsten Stellen einzugrenzen. Wenn die Sonne höher steigt, nähern sich die Barsche gerne den Verstecken, vor allem wenn dort Beutefische vorhanden sind. Je klarer das Wasser ist, desto wichtiger wird die Tarnung des Anglers, insbesondere in Bereichen, in denen man die Fische sehen kann.

Couvrir les différents scénarios.
Die verschiedenen Szenarien abdecken.

Welche Köder sollte man verwenden?

Im Sommer stechen einige Köderfamilien besonders hervor. Oberflächenköder wie Stickbaits, Popper und Froschköder sind an Ufern, in Seegraswiesen und um Hindernisse herum sehr effektiv. Morgens oder wenn die Fische an der Oberfläche jagen, kann auch ein Buzzbait schöne Bisse auslösen.

Weichköder im Texan-Montage-Stil sind nach wie vor eine sichere Wahl, um unübersichtliche Stellen ohne allzu viele Verhakungen zu erkunden. In offeneren Bereichen können ein Chatterbait, ein Spinnerbait oder ein kleiner Crankbait je nach Lichtverhältnissen und Tiefe den Ausschlag geben. Es geht nicht darum, möglichst viele verschiedene Köder zu haben, sondern einige sich ergänzende Köder, um die verschiedenen Situationen im Sommer abzudecken.

Bewegung und Beschlag

Die Führung muss an den Aktivitätszustand des Fisches angepasst bleiben. An der Oberfläche ist es besser, Pausen einzulegen, da sich ein Schwarzbarsch oft erst in Ruhe umsieht, bevor er zuschlägt. Bei Weichködern oder Texas-Montagen lösen kurze Rucke, gefolgt von Phasen langsamen Absinkens, oft Bisse aus. Wenn der Fisch folgt, ohne anzubeißen, kann es sinnvoll sein, den Köder sauber aus einem anderen Winkel oder mit einem unauffälligeren Köder erneut auszuwerfen.

Auch beim Anhaken ist Zurückhaltung gefragt. Beim Sichtfischen ist ein zu frühes Anhaken ein häufiger Fehler. Man muss abwarten, bis der Fisch den Köder fest im Maul hat, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.

Bien lire l'eau.
Das Wasser richtig deuten.

Praktische Tipps für den Erfolg

Um Ihre Angeltouren optimal zu gestalten, sollten Sie eine polarisierte Angelbrille tragen, um das Wasser besser einschätzen zu können und Reflexionen zu reduzieren. Tragen Sie unauffällige Kleidung und verhalten Sie sich am Ufer so leise wie möglich. Denken Sie schließlich daran, den Fisch schnell und schonend wieder ins Wasser zurückzusetzen, insbesondere bei großer Hitze, um ihn nach dem Drill zu schonen.

Weitere Artikel zum Thema