Schlechtes Wetter und eine Partie Pétanque
Die Teilnehmer trafen sich bereits am Freitag, dem 28. August, bei der Société Nautique de Saint-Tropez zur offiziellen Einweisung. Dieser erste Tag klang mit einem festlichen Abendessen im Restaurant Casa Cri aus, bei dem Angler, Organisatoren und Partner vor Beginn der Wettkämpfe einen geselligen Moment miteinander verbringen konnten.
Der ursprünglich für Samstag geplante Wettbewerb musste aufgrund unbeständiger Wetterbedingungen verschoben werden. Doch die Mannschaften blieben nicht untätig, sondern traten stattdessen bei einer Partie Pétanque auf der berühmten Place des Lices gegeneinander an. Das MAGA-Team setzte sich bei diesem improvisierten Turnier durch.

20 Boote am Start
Der Angelwettbewerb konnte schließlich am Sonntag, dem 30. August, vor der Halbinsel Saint-Tropez stattfinden. Fast zwanzig Boote gingen bei diesem No-Kill-Wettbewerb an den Start. Die gefangenen Fische wurden daher gemessen und anschließend wieder freigelassen, ganz im Sinne eines Ansatzes zum Schutz der Bestände und der marinen Artenvielfalt.
Die Preisverleihung fand in Anwesenheit von Pierre Roinson, dem Präsidenten der Société Nautique de Saint-Tropez, und Jean-Claude Moreu, dem für Hafen-, See- und Küstenangelegenheiten zuständigen Stadtrat, statt. Letzterer würdigte im Namen der Bürgermeisterin von Saint-Tropez die Arbeit der Organisation, der SNST, von Suzuki Marine, der ehrenamtlichen Helfer und der Partner.
?Seit ihrer Einführung im Jahr 2022 ist diese Veranstaltung stetig gewachsen und hat immer mehr Sportangler begeistert?, betonte er unter anderem. Der Politiker hob zudem hervor, dass dieser Wettbewerb im Einklang mit dem Engagement der Stadt für nachhaltige Entwicklung und den Schutz des Mittelmeers stehe.
Die ?Clean Ocean Project?-Trophäe unterstreicht dieses Engagement, indem sie die Crew auszeichnet, die während ihrer Segeltour die größte Menge an Müll gesammelt hat. Bei dieser fünften Ausgabe ging der Preis an die von Sébastien Mongruel geführte ?OSMOZ?.

Die Ergebnisse des Suzuki Master Fishing 2026
In der Open-Klasse sicherte sich die Honalee mit Steuermann Nicolas Fournier von der SNST den ersten Platz vor der Papeete von Antoine Drochon. Die Pluto mit Alexandre Lefebvre am Ruder belegte den dritten Platz, während die Gecko von Jérôme Piegts Vierter wurde.
In der Kategorie für Boote mit Suzuki-Motor setzte sich die ?Jalae? von Éric Bartherote vor der ?A Fleur d?O V? von Bernard Miramand durch. ?Honalee? und Nicolas Fournier gewannen zudem die Scratch-Wertung.
Arthur Jerbillet, an Bord der ?Jalae?, verbuchte den größten Fang bei den Männern. Bei den Junioren gelang Léo Fournier an Bord der ?Honalee? der schönste Fang. Die Trophäe des Big Game Fishing Club de France geht an den 9-jährigen Axel, ein Besatzungsmitglied der ?Papeete?. Der 10-jährige Louis Piegts, der an Bord der ?Gecko? war, erhält seinerseits den Junior-Sonderpreis.
Abgesehen von den Ranglisten hat diese fünfte Ausgabe erneut gezeigt, dass Sportfischen, Gemeinschaftssinn und Respekt vor der Umwelt Hand in Hand gehen können.

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