Raubfischangeln: Die Farbe des Köders - muss man immer am Baitfish kleben?

Die Wahl des richtigen Köders, insbesondere wenn kein Biss vorhanden ist, ist nicht immer einfach. Die Frage nach der Farbe als entscheidender Parameter taucht oft auf. Sollte man sich also immer an die Farbe des Futterfischs halten oder ist es notwendig, von ihr abzuweichen?

Ein Köder ist eine Vibration, eine Schwimmtiefe, eine Größe und auch eine Farbe. Manchmal achten die Fische nicht auf das angebotene Modell, aber es gibt auch Situationen, in denen jeder Parameter entscheidend ist. In solchen Fällen kann die Wahl der Farbe entscheidend für den Erfolg des Ausfluges sein.

En eau claire et avec de la lumière les coloris imitatifs sont une bonne base de départ.
In klarem Wasser und bei Licht sind imitative Farben eine gute Ausgangsbasis.

Die Theorie

Bei der Wahl der Farbe der Köder gibt es eine Theorie, die oft funktioniert und eine gute Grundlage für den Beginn des Ausflugs darstellt. So sollte man bei klarem Wasser eher zu imitativen Farben greifen, also zu Farben, die der Farbe der Beutetiere im Gewässer entsprechen. Bei einem Stich hingegen sind auffällige Farben eine bessere Ausgangsbasis.

L'imitation parfaite des proies est souvent une excellente approche, mais pas toujours la solution.
Die perfekte Nachahmung von Beutetieren ist oft ein hervorragender Ansatz, aber nicht immer die Lösung.

Einschränkungen durch die Umgebung und den Zeitpunkt

Die Farbe des Wassers bestimmt zwar die primäre Orientierung bei der Wahl der Farbe des Köders, aber ein entscheidendes Element sind auch das Wetter und die Lichtverhältnisse. Selbst wenn das Wasser sehr klar ist und die Außenbeleuchtung sehr schwach ist oder durch das Wetter beeinflusst wird, können auffällige Farben viel besser sein. Es sei daran erinnert, dass zum Beispiel Wellen die Lichtbrechung verringern.

Parfois les touches de couleurs déclenchent plus de touches.
Manchmal lösen Farbköder mehr Treffer aus.

Der Aktivitätsstatus der Raubtiere

Ein letzter Parameter, der die Effektivität der Farben Ihrer Köder beeinflussen kann, ist der Aktivitätszustand der Raubfische. Wenn Fische auf der Jagd sind, können auffällige Farben wieder einmal rentabler sein. Wenn die Räuber eher lethargisch und apathisch sind, ist die erste Option, die Farben der vorhandenen Beutetiere so weit wie möglich anzupassen, um sie zu verführen und einen Fress- oder Opportunismusreflex zu wecken. Als letzte Möglichkeit kann man aber auch versuchen, sie zu provozieren und mit sehr auffälligen Farben einen Aggressionsreflex auszulösen.

Certaines espèces réagissent particulièrement bien aux coloris incitatifs.
Einige Arten reagieren besonders stark auf Anreizfarben.

Die gleiche Logik für Größe, Lärm und Animation

Die vorherigen Lösungen gelten für alle vier Parameter der Köderwahl. Man kann nämlich immer versuchen, die Fische zu entscheiden, indem man kleinere, leise und imitative Köder langsam animiert, oder die Räuber anzugreifen und ihr Territorialitätsgefühl zu wecken, indem man große, laute und auffällige Köder verwendet. Beim Angeln, wenn die Bisse rar sind, muss man oft mit den Extremen spielen!

Pensez à posséder différents coloris dans votre boîte de leurres.
Denken Sie daran, verschiedene Farben in Ihrer Köderbox zu besitzen.

Nicht an die falsche Beute geraten

Manchmal ist die Beute nicht die, für die man sie hält, und um Bisse auszulösen, muss man sich tatsächlich an die Farbe der gejagten Fische halten, aber man darf sich nicht bei der Identifizierung der Fische irren. Denn unter einem Schwarm Baitfish (Rotauge, Sprotte usw.) kann es durchaus sein, dass Barsche oder Makrelen auf der Jagd nach größeren Räubern sind... Es liegt an Ihnen, einen Köder zu wählen, der in Größe und Farbe dem gewünschten Ziel entspricht!

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