Vor allem in großen Gewässern ist es immer schwierig zu wissen, wo man anfangen soll, um einen neuen Ort zu beangeln. Ich versuche jedoch, eine gewisse Methodik anzuwenden, um einen neuen Spot anzugehen und zu versuchen, dort schnell Fische zu fangen.

1-Satellitenkarten und Foren
Bevor man sich ans Wasser begibt, sollte man zunächst einige Recherchen im Internet anstellen. In Foren, sozialen Netzwerken oder Blogs lassen sich zwar einige Informationen finden, aber ich halte es für wichtig, Satellitenbilder zu betrachten, um Veränderungen der Tiefe, des Substrats, des Uferreliefs (und damit wahrscheinlich auch des Unterwasserreliefs), der Vegetation usw. zu erkennen.

2-Beobachten Sie die Aktivität zuerst
Wenn Sie am Wasser angekommen sind, halten Sie sich zurück und nehmen Sie sich die Zeit, das Gewässer zu beobachten.
Einerseits werden Sie die Bereiche identifizieren, die Ihnen am strategischsten und vielversprechendsten erscheinen, und Sie können Verbindungen zu den Satellitenansichten herstellen, aber vor allem werden Sie versuchen, Hinweise auf Aktivitäten zu erkennen.
Was Sie dann suchen sollten, sind natürlich Jagden, aber auch einfach nur das Vorhandensein von Futterfisch oder aktiven Vögeln.
Wenn Sie ein Gewerbegebiet identifizieren, müssen Sie natürlich dort beginnen!

3-Fischen Sie nach dem Offensichtlichen
Wenn es keine Anzeichen für Aktivität gibt, dann müssen Sie nach potenziell produktiven Spots fischen. Dann sollten Sie die offensichtlichsten und auffälligsten fischen.
Ihre Priorität wird es dann sein, die markierten Spots zu fischen, d. h. Hindernisse, Wasseradern, Wasser- und Landcover.
Sie müssen aber auch die Bruchzonen identifizieren und abfischen. Das sind Bereiche, in denen z. B. Strömungen aufeinandertreffen oder sich ändern, aber auch Bereiche, in denen sich die Tiefe ändert, und schließlich die Substratränder, die sehr oft strategische Spots sind.

4-Windiges Ufer
An windigen Tagen sollten Sie das windzugewandte Ufer bevorzugen, da dieses oft am produktivsten ist, da durch die Wirkung von Wind und Wellen eine Nahrungskette entsteht, an deren Spitze die Raubtiere stehen, die Sie begehren.
Manchmal, vor allem im Winter, wenn das Wasser kalt und der Wind noch kälter ist, sollte man das geschützte, sonnige Ufer bevorzugen, aber oft ist das exponierte Ufer der strategische Ort.

5-Beginnen Sie immer mit dem Rand
Eine goldene Regel, wenn man ans Wasser kommt, egal ob man den Spot kennt oder nicht, ist, dass man immer mit dem Angeln am Rand beginnt. Lassen Sie sich also Zeit und gehen Sie methodisch vor. Die Fische, die vor der Küste stehen, werden auch nach 15 Minuten noch da sein. Aber in dieser Zeit haben Sie vielleicht schon einen tollen Fang auf den ersten Metern gemacht!

6-Powerfisher
Wenn keine Aktivität erkennbar ist und auch die offensichtlichen Spots nicht funktionieren, dann muss man so viel Terrain wie möglich schlagen; in diesem Fall wählen Sie Reaktionsköder und fischen Sie schnell. Das ist oft der Weg, um einen aktiven Fisch zu finden oder einen aggressiven Angriff eines etwas lethargischen Fisches auszulösen.

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