Erste Information
Die Fangquoten für 2026 wurden für Berufs- und Freizeitfischer größtenteils nach oben korrigiert. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass sich die Fischbestände stabilisieren oder wieder ansteigen, es sei denn, der Lobbyismus einiger hat auch seinen Tribut gefordert... Auf jeden Fall muss man an der Westküste zwischen zwei Zonen unterscheiden.
Nördlich des 48. Breitengrades
Die imaginäre Linie des 48. Breitengrades verläuft bei Audierne im Finistère unterhalb von Brest. Oberhalb dieser Linie, im Nordatlantik, Ärmelkanal und in der Nordsee, wird die Wolfsbarschquote auf drei Fische pro Tag und Angler und die Pollackquote auf zwei Fische pro Tag und Angler erhöht. Achtung: In den Monaten Februar und März ist das Angeln weiterhin erlaubt, aber für den Wolfsbarsch muss No-Kill angewendet werden, da er sich in der Laichzeit befindet.

Südlich des 48. Breitengrades
Unterhalb von Audierne wird die Wolfsbarschquote auf zwei Fische pro Tag und Angler und die Seelachsquote auf zwei Fische pro Tag und Angler erhöht. Achtung, für die Monate Januar, Februar, März und April bleibt das Angeln erlaubt, aber das No-Kill-Verfahren muss dieses Mal für Pollack angewendet werden... Dies scheint bei Fischen, die man in großer Tiefe fängt, sehr kompliziert zu sein! Es gibt keine Beschränkungen für den Wolfsbarsch während seiner Fortpflanzung.

Nicht endgültig
Die von der EU angenommene Regelung wurde noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht, aber sie wird sich nicht ändern. Zu beachten ist auch, dass Frankreich restriktivere Maßnahmen für die Freizeitfischerei beschließen kann, alles wird normalerweise im Februar entschieden... Es empfiehlt sich daher, regelmäßig alle Entwicklungen zu überprüfen. Diese Maßnahmen gelten sowohl für Angler vom Ufer aus als auch für Freizeitangler. Jüngsten Schätzungen zufolge gibt es in Frankreich 2,5 Millionen Freizeitangler.
Weitere wichtige Punkte: Die Maschenweite für Wolfsbarsch und Seelachs beträgt 42 cm, für den getupften Wolfsbarsch 30 cm (ohne Quote). Im Mittelmeer gibt es keine Quote und die Maschenweite für den Wolfsbarsch beträgt 30 cm. Nicht alle sind im gleichen Boot!

Meldepflicht
In diesem Jahr müssen sich Freizeitangler ab 16 Jahren registrieren und ihre Fänge von Seebarsch, Pollack, Goldbrasse, Rotem Thun und Goldmakrele (Mittelmeer) über die RecFishing-App melden. Parallel dazu muss bei allen behaltenen Fischen der untere Teil der Schwanzflosse abgeschnitten werden. Diese Maßnahmen könnten in den nächsten Jahren zu einer Änderung der Vorschriften führen.

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