Vorstellung der Fischerstiftung, die ihr 10-jähriges Bestehen feiern wird

© Fondation des Pêcheurs

Die Fondation des pêcheurs ist eine als gemeinnützig anerkannte französische Stiftung, die 2016 von der Fédération Nationale pour la Pêche en France (FNPF) gegründet wurde, um die Wasserumwelt und Feuchtgebiete zu schützen und wiederherzustellen und gleichzeitig eine verantwortungsvolle Freizeitfischerei aufrechtzuerhalten.

Herkunft und Status

Die Stiftung entstand aus dem Willen der gewählten Vertreter der FNPF, die sich ein dem Schutz des Süßwassermilieus gewidmetes Grundstücksinstrument schaffen wollten.

Sie ist rechtlich die "Stiftung 3P" (Erhaltung âeuros Kulturerbe âeuros Fischerei), die per Dekret vom 29. August 2016 als gemeinnützig anerkannt wurde, wobei "Stiftung der Fischer" der Name ist, der in der Kommunikation verwendet wird

Seine Finanzierung beruht auf dem Vereinsnetz der Freizeitfischerei in Süßwasser, Spenden von Privatpersonen, Mäzenatentum von Unternehmen und verschiedenen öffentlichen Partnerschaften.

Aufgaben und Ziele

Die zentrale Aufgabe ist die Erhaltung und Wiederherstellung von Feuchtgebieten und aquatischen Lebensräumen (Teiche, Sümpfe, Altarme, Kopfgebiete von Wassereinzugsgebieten, biologische Korridore, Standorte mit hohem Schutzwert usw.).

Die Ziele sind zweifacher Natur: Schutz der Biodiversität (biologische Reservoirs, ökologische Kontinuität) und Sicherung der Zukunft des Freizeitangelns durch die Erhaltung funktionaler und lebensreicher Lebensräume.

Die Stiftung versucht auch, die breite Öffentlichkeit für die Bedeutung und die Anfälligkeit von Feucht- und Wassergebieten zu sensibilisieren, indem sie die Stätten als Medien für die Umwelterziehung nutzt.

Art der Feldarbeit

Die Stiftung erwirbt Feuchtgebiete und Wassergebiete in ganz Frankreich, um sie Bedrohungen (Urbanisierung, Entwässerung, Intensivierung der Landwirtschaft usw.) zu entziehen.

Die Standorte werden dann bei Bedarf wiederhergestellt (Wiedervernässung, Uferrenaturierung, Vegetationsmanagement, Wiederherstellung ökologischer Kontinuitäten) und anschließend dauerhaft geschützt.

Wenn der ökologische Zustand es zulässt, werden diese Gebiete für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und den Anglern zur Verfügung gestellt, mit einer betreuten und verantwortungsbewussten Ausübung, manchmal in besonders sensiblen Bereichen (Natura 2000, ZNIEFF, Naturparks...).

Ein stark strukturiertes technisches Netzwerk

Die Fischerstiftung stützt sich auf das große Netzwerk der Süßwasserfischerei: ca. 1,4 Millionen Angler, 3.700 anerkannte Vereine, 94 Departementsverbände

Jeder Verband verfügt über spezialisierte Mitarbeiter (Flusstechniker, Ingenieure, Umweltpädagogen) und zahlreiche Freiwillige, was eine einzigartige Expertise vor Ort bietet, um die erworbenen Gebiete zu verwalten und aufzuwerten.

Die Gebiete werden den Departementsverbänden im Rahmen von Bewirtschaftungsvereinbarungen anvertraut, in denen die Ziele festgelegt werden: ökologische Wiederherstellung, Schutz, Zugang der Öffentlichkeit, Angelbedingungen, pädagogische Maßnahmen.

Partnerschaften und institutionelle Verankerung

Die Stiftung entwickelt eine Politik der Partnerschaften mit öffentlichen (Umweltministerium, Wasserbehörden, Caisse des Depôt'ts âeuros filière biodiversité, Gebietskörperschaften) und privaten Akteuren (Mekkaunternehmen, Landbesitzer).

Diese Partnerschaften ermöglichen es, die Akquisitionen auszuweiten, Restaurierungsarbeiten mitzufinanzieren und sich in umfassendere Strategien zur Erhaltung der Biodiversität und zur Bekämpfung der Erosion von Feuchtgebieten einzufügen.

Die Stiftung der Fischer ist gleichzeitig ein Werkzeug für den Grundbesitz, ein Akteur des Naturschutzes und ein Schaufenster für das technische Know-how der Freizeitangler im Bereich des Schutzes der aquatischen Umwelt.

Weitere Artikel zum Thema