Treffen zwischen der FNPF und dem stellvertretenden Minister für den ökologischen Übergang

Die Fédération Nationale de la Pêche en France (FNPF) traf sich am 2. Februar 2026 mit Mathieu Lefèvre, dem beigeordneten Minister für den ökologischen Übergang, um sich für das Freizeitangeln und die aquatische Biodiversität einzusetzen.

Hintergrund des Treffens

Claude Roustan (Präsident der FNPF), Jean-Paul Doron und Hamid Oumoussa erläuterten Prioritäten wie die Wasserpolitik, den Aalplan, den Wels und den Kormoran. Diese Anhörung zielt darauf ab, die nationalen Entscheidungen über die aquatische Umwelt zu beeinflussen und dabei ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Angelpraxis herzustellen.

Position zu Aal

Die FNPF lehnt ein isoliertes Moratorium für die Freizeitfischerei angesichts des Zusammenbruchs der Bestände ab. Sie fordert einen umfassenden Plan: Bekämpfung der Wilderei, Wiederherstellung der ökologischen Kontinuität, Moratorium für die Glasaale und Reduzierung der professionellen Flotten. Claude Roustan besteht auf gemeinsamen Anstrengungen, um einen "Todesstoß" für die Freizeitfischerei zu verhindern.

Umgang mit Wels

Die FNPF begrüßt die Fortschritte des Ministeriums und plädiert für eine "angemessen begründete und territorialisierte" Einstufung, die pragmatisch für die Fischer und die biologische Vielfalt ist und ein einheitliches Verbot vermeidet.

De gauche à droite : Claude Roustan, président de la FNPF, Mathieu Lefèvre, ministre délégué chargé de la Transition écologique, Jean-Paul Doron, vice-président de la FNPF, et Hamid Oumoussa, directeur général de la FNPF.
Von links nach rechts: Claude Roustan, Präsident des FNPF, Mathieu Lefèvre, beigeordneter Minister für den ökologischen Übergang, Jean-Paul Doron, Vizepräsident des FNPF, und Hamid Oumoussa, Generaldirektor des FNPF.

Kampf gegen den Kormoran

Forderung nach proaktiven präfektoralen Erlassen über die DDT, um mehr Abschüsse zu genehmigen. Ziel: Wirksamer Schutz der Fische, vorrangig des Aals, vor diesem invasiven Räuber.

Landwirtschaftliches Notstandsgesetz

Der Präsident der FNPF äußerte bei dem Treffen mit Mathieu Lefèvre außerdem große Bedenken bezüglich des landwirtschaftlichen Notstandsgesetzes, die mit seinem Schreiben vom 20. Januar an den Premierminister zusammenhingen.

Das Notstandsgesetz für die Landwirtschaft zielt darauf ab, die Landwirte über beschleunigte Maßnahmen zu unterstützen, darunter auch Erleichterungen für die Wasserspeicherung (Becken, Rückhaltebecken). Der FNPF befürchtet negative Auswirkungen auf die ohnehin schon empfindlichen Gewässer. Der FNPF bekräftigt eine völlige Ablehnung einer Lockerung der Umweltnormen.

Diese Positionen spiegeln eine strategische Offensive der FNPF für ein Gleichgewicht zwischen Ökologie und Freizeitangeln wider.

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