Hintergrund des Treffens
Claude Roustan (Präsident der FNPF), Jean-Paul Doron und Hamid Oumoussa erläuterten Prioritäten wie die Wasserpolitik, den Aalplan, den Wels und den Kormoran. Diese Anhörung zielt darauf ab, die nationalen Entscheidungen über die aquatische Umwelt zu beeinflussen und dabei ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Angelpraxis herzustellen.
Position zu Aal
Die FNPF lehnt ein isoliertes Moratorium für die Freizeitfischerei angesichts des Zusammenbruchs der Bestände ab. Sie fordert einen umfassenden Plan: Bekämpfung der Wilderei, Wiederherstellung der ökologischen Kontinuität, Moratorium für die Glasaale und Reduzierung der professionellen Flotten. Claude Roustan besteht auf gemeinsamen Anstrengungen, um einen "Todesstoß" für die Freizeitfischerei zu verhindern.
Umgang mit Wels
Die FNPF begrüßt die Fortschritte des Ministeriums und plädiert für eine "angemessen begründete und territorialisierte" Einstufung, die pragmatisch für die Fischer und die biologische Vielfalt ist und ein einheitliches Verbot vermeidet.

Kampf gegen den Kormoran
Forderung nach proaktiven präfektoralen Erlassen über die DDT, um mehr Abschüsse zu genehmigen. Ziel: Wirksamer Schutz der Fische, vorrangig des Aals, vor diesem invasiven Räuber.
Landwirtschaftliches Notstandsgesetz
Der Präsident der FNPF äußerte bei dem Treffen mit Mathieu Lefèvre außerdem große Bedenken bezüglich des landwirtschaftlichen Notstandsgesetzes, die mit seinem Schreiben vom 20. Januar an den Premierminister zusammenhingen.
Das Notstandsgesetz für die Landwirtschaft zielt darauf ab, die Landwirte über beschleunigte Maßnahmen zu unterstützen, darunter auch Erleichterungen für die Wasserspeicherung (Becken, Rückhaltebecken). Der FNPF befürchtet negative Auswirkungen auf die ohnehin schon empfindlichen Gewässer. Der FNPF bekräftigt eine völlige Ablehnung einer Lockerung der Umweltnormen.
Diese Positionen spiegeln eine strategische Offensive der FNPF für ein Gleichgewicht zwischen Ökologie und Freizeitangeln wider.

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