GIFAP ist gegen die Begrenzung auf 5 Makrelen pro Fischer!

Die GIFAP (Groupement des Industriels et Fabricants d'Articles de Pêche - Verband der Industriellen und Hersteller von Fischereiartikeln) äußert sich sehr ablehnend über die Entscheidung des Meeresministeriums, den zulässigen Fang für die Freizeitfischerei im Jahr 2026 auf fünf Makrelen pro Angler und Tag zu begrenzen.

  1. Fehlende Absprache

Die GIFAP kritisiert eine einseitige Entscheidung des Ministeriums, die ohne formelle Konsultation der Wirtschaftsakteure angekündigt wurde. Ihrer Meinung nach war in früheren Gesprächen mit der Verwaltung von einer Obergrenze von 15 Fischen pro Tag die Rede, nicht von 5. Sie sind der Ansicht, dass dieser Bruch des Dialogs das Vertrauen zwischen dem Staat und der Branche untergräbt.

  1. Größeres wirtschaftliches Risiko

Die Freizeitfischerei soll in der französischen Wirtschaft fast 3 Milliarden Euro ausmachen, wovon etwa 30 Millionen Euro direkt mit dem Makrelenfang verbunden sind. Die Senkung der Quote könnte daher zu :

  • ein Rückgang der Geschäftstätigkeit für Einzelhändler und Industrieunternehmen in diesem Sektor,
  • eine Entmutigung von Freizeitfischern,
  • und Arbeitsplatzverluste in den Küstengebieten.
  1. Maßnahme als unverhältnismäßig erachtet

Der GIFAP betont, dass es keine wissenschaftliche Studie gibt, die belegt, dass die Begrenzung auf fünf Makrelen eine messbare Auswirkung auf den Zustand der Bestände hätte. Er ist der Ansicht, dass die Freizeitfischerei nicht als "Anpassungsvariable" angesichts internationaler Ungleichgewichte dienen sollte, die vor allem die Berufsfischerei betreffen.

  1. Gesellschaftliche und bildungspolitische Herausforderung

Der Makrelenfang wird als eine beliebte, pädagogische und zugängliche Aktivität dargestellt, die die Weitergabe von maritimem Know-how ermöglicht. Die GIFAP sieht darin ein Instrument der Umwelterziehung, das es zu erhalten gilt.

  1. Zu viele Einschränkungen

Die Pressemitteilung kritisiert eine jüngste Anhäufung von Vorschriften: RecFishing-Anwendung, bleibezogene Verbote, Einschränkungen in Meeresschutzgebieten usw. Die Organisation warnt vor einem Klima der regulatorischen Instabilität, das den Unternehmen an der Küste schadet.

Zum Abschluss, fordert die GIFAP :

  • die sofortige Aussetzung der Quote von fünf Makrelen,
  • und die Aufnahme von Gesprächen mit der Branche, um eine verhältnismäßige, wissenschaftlich fundierte und wirtschaftlich tragfähige Regulierung zu etablieren.
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