Verschiedene Arten, die man im Frühjahr vom Ufer oder vom Boot aus im Meer angeln kann

Hochseefischen im Frühling
Hochseefischen im Frühling © Laurent Duclos

Im Frühjahr kehren mehrere Arten gut in Küstennähe zurück und werden interessant, um gezielt zu fischen, vor allem wenn das Wasser wärmer wird und sich die Nahrung auf die Randbereiche konzentriert. Die regelmäßigsten sind Wolfsbarsch, Goldbrasse, Makrele, Seebrasse, Meerbarbe, Pagenfisch und je nach Gebiet auch Plattfische wie Seezunge, Flunder oder Goldbutt.

Von Bord wie auf einem Schiff

Der Frühling ist eine gute Zeit, um sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus zu angeln, da die Fische nach dem Winter versuchen, ihre Reserven aufzufüllen und sich den Nahrungsgebieten nähern. Im Mittelmeer können die Ausfahrten zu Beginn der Saison sehr interessant sein auf Doraden, Meerbarben, Pagenfisch, Riffbarsch und manchmal auch auf Wolfsbarsch, je nach Bedingungen. Im Atlantik und im Ärmelkanal findet man je nach Gebiet auch Wolfsbarsch, Goldbrasse, Makrele, Wittling, Scholle, Seehecht oder Stintdorsch.

Anzustrebende Gebiete

Im Frühling erwacht das Meer und mit ihm werden viele Arten in der Nähe des Ufers aktiver. Dies ist eine sehr interessante Jahreszeit, um Wolfsbarsch, Goldbrasse, Makrele, Meerbarbe, Rotbarbe, Pagenfisch und verschiedene Plattfische wie Seezunge, Flunder oder Goldbutt ins Visier zu nehmen. Die Fische kommen aus der Kälteperiode und suchen in reichen Gebieten nach Nahrung: Flussmündungen, Felsen, Deiche, Molen, Austernparks und sandige Böden. Daher sollten Sie Bereiche bevorzugen, in denen das Meer die Beutetiere konzentriert und die Strömungen die Fische auf natürliche Weise heranführen.

Une mer agitée amène de la nourriture.
Eine unruhige See bringt Nahrung mit sich.

Suchen Sie im Frühjahr vor allem felsige Bereiche, Ufer, Flussmündungen, Deiche, Molen, Austernbänke und sandige Böden in der Nähe von Brüchen ab. Der Wolfsbarsch liebt oft die Jagdgebiete in der Nähe von Strukturen, während sich die Dorade und die Brasse gerne in felsigen oder gemischten Sektoren aufhalten. Plattfische hingegen bevorzugen eher Sandböden und ruhige Bereiche.

Effektive Techniken

Beim Wolfsbarsch funktioniert das Angeln mit Ködern sehr gut, vor allem mit Weichködern, die natürliche Beutetiere imitieren. Für Meerbrassen, Seebrassen oder Pagen sind Naturköder immer noch sehr effektiv, vor allem Sand- und Amerikanische Würmer im Frühjahr. Vom Ufer aus ist das Surfcasting an den Stränden und in den sandigen Bereichen besonders interessant, während man vom Boot aus besser die Brüche und tiefen Bereiche in der Nähe der Ufer absuchen kann.

Différentes espèces à rechercher au printemps.
Verschiedene Arten, nach denen man im Frühling Ausschau halten sollte.

Für Wolfsbarsche sind Weichköder und kleine Schwimmfische oft am besten geeignet, vor allem wenn man die Ufer und die Jagdgebiete absuchen möchte. Bei Brassen, Meerbrassen oder Pagen sind Naturköder wie der Sandwurm oder der amerikanische Wurm sehr erfolgreich, vor allem beim Surfcasting oder in der Nähe von Felsen. Plattfische hingegen werden gerne auf ruhigeren Sandböden mit einfachen und unauffälligen Montagen gefangen.

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