Von Bord wie auf einem Schiff
Der Frühling ist eine gute Zeit, um sowohl vom Ufer als auch vom Boot aus zu angeln, da die Fische nach dem Winter versuchen, ihre Reserven aufzufüllen und sich den Nahrungsgebieten nähern. Im Mittelmeer können die Ausfahrten zu Beginn der Saison sehr interessant sein auf Doraden, Meerbarben, Pagenfisch, Riffbarsch und manchmal auch auf Wolfsbarsch, je nach Bedingungen. Im Atlantik und im Ärmelkanal findet man je nach Gebiet auch Wolfsbarsch, Goldbrasse, Makrele, Wittling, Scholle, Seehecht oder Stintdorsch.
Anzustrebende Gebiete
Im Frühling erwacht das Meer und mit ihm werden viele Arten in der Nähe des Ufers aktiver. Dies ist eine sehr interessante Jahreszeit, um Wolfsbarsch, Goldbrasse, Makrele, Meerbarbe, Rotbarbe, Pagenfisch und verschiedene Plattfische wie Seezunge, Flunder oder Goldbutt ins Visier zu nehmen. Die Fische kommen aus der Kälteperiode und suchen in reichen Gebieten nach Nahrung: Flussmündungen, Felsen, Deiche, Molen, Austernparks und sandige Böden. Daher sollten Sie Bereiche bevorzugen, in denen das Meer die Beutetiere konzentriert und die Strömungen die Fische auf natürliche Weise heranführen.

Suchen Sie im Frühjahr vor allem felsige Bereiche, Ufer, Flussmündungen, Deiche, Molen, Austernbänke und sandige Böden in der Nähe von Brüchen ab. Der Wolfsbarsch liebt oft die Jagdgebiete in der Nähe von Strukturen, während sich die Dorade und die Brasse gerne in felsigen oder gemischten Sektoren aufhalten. Plattfische hingegen bevorzugen eher Sandböden und ruhige Bereiche.
Effektive Techniken
Beim Wolfsbarsch funktioniert das Angeln mit Ködern sehr gut, vor allem mit Weichködern, die natürliche Beutetiere imitieren. Für Meerbrassen, Seebrassen oder Pagen sind Naturköder immer noch sehr effektiv, vor allem Sand- und Amerikanische Würmer im Frühjahr. Vom Ufer aus ist das Surfcasting an den Stränden und in den sandigen Bereichen besonders interessant, während man vom Boot aus besser die Brüche und tiefen Bereiche in der Nähe der Ufer absuchen kann.

Für Wolfsbarsche sind Weichköder und kleine Schwimmfische oft am besten geeignet, vor allem wenn man die Ufer und die Jagdgebiete absuchen möchte. Bei Brassen, Meerbrassen oder Pagen sind Naturköder wie der Sandwurm oder der amerikanische Wurm sehr erfolgreich, vor allem beim Surfcasting oder in der Nähe von Felsen. Plattfische hingegen werden gerne auf ruhigeren Sandböden mit einfachen und unauffälligen Montagen gefangen.

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