Wasser lesen lernen
Die erste Regel lautet daher, das Wasser zu lesen. Sobald die Sonne die flachen Bereiche erwärmt, lassen sich dort Barschschwärme nieder, die auf die Jagd nach Jungfischen und kleinen Weißfischen gehen. Sowohl in Teichen als auch in Seen können windexponierte Bereiche, Steinschüttungen, ertrunkene Bäume und aufkommende Seegraswiesen sehr produktiv werden.

Die verschiedenen Techniken, die man anwenden kann
Was die Technik betrifft, so machen Diskretion und Feinheit oft den Unterschied aus. Kleine, leicht montierte Softbaits bleiben ein sicherer Wert, vor allem, wenn sie langsam in Grundnähe oder knapp darüber animiert werden. Micro-Jigs, kleine Shads und Dropshot-Montagen ermöglichen ein präzises Angeln, vor allem wenn die Fische auf einem bestimmten Platz stehen oder wenig bissig sind.
Die Wahl der Köder und Farben hängt stark von der Klarheit des Wassers und der Aktivität der Fische ab. In klarem Wasser erwecken natürliche Farbtöne mehr Vertrauen. Wenn sich das Wasser verfärbt oder die Helligkeit abnimmt, können auffälligere Farben helfen. Auch natürliche Köder wie Würmer oder kleine Fische sind nach wie vor sehr effektiv, vor allem wenn Barsche opportunistisch fressen.

Die Animation sollte locker bleiben und regelmäßige Pausen einlegen. Im Frühjahr reagiert der Barsch oft besser auf eine langsame und präzise Präsentation als auf eine zu schnelle Animation. Man sollte verschiedene Kadenzen ausprobieren, denn ein Biss kann sowohl beim ersten Wurf als auch nach mehreren Versuchen an derselben Station kommen.
Der richtige Ansatz
In der Praxis besteht ein guter Ansatz darin, zunächst mit einem kleinen, weichen Köder die sonnigen Ränder abzusuchen und dann mit einer präziseren Montage nachzuhaken, wenn die Bisse auf sich warten lassen. Wenn ein Schwarm gesichtet wird, sollte man nicht zögern, den Bereich mit einer feineren und langsameren Präsentation erneut zu betreten. Oft ist es diese Einstellung, die einen unauffälligen Ausflug in einen schönen Fang verwandelt.

/ 












