Wo und wann sollte man auf Zander angeln?
Die besten Zeiten sind im Sommer (am späten Nachmittag) und im Herbst (wenn das Wasser noch warm ist) am Abend oder an stark bewölkten Tagen, wenn die Fische etwas in die Wassersäule aufsteigen, sich aber dennoch in Bodennähe aufhalten.
Einfache Ausrüstung für den Einstieg
Eine Spinnrute von 2,10 bis 2,40 m Länge mit einer Wurfkraft von 5 bis 30 g, mit empfindlicher Spitze, einer Rolle der Größe 2500 und 130 bis 150 m Geflecht der Stärke 12/100 oder 14/100, abgeschlossen mit 1,50 bis 2,50 m Fluorocarbon in 20/100.
Für die ersten Versuche reicht in den meisten Fällen ein 10 bis 15 cm langer Weichköder vom Typ Shad oder Worm an einem 10 bis 20 g schweren Jigkopf (oder 7 bis 10 g in flachem Wasser) aus.

Die Grundtechnik: linear + Pause
Werfen Sie vor sich oder etwas stromaufwärts, lassen Sie den Köder auf den Grund sinken, heben Sie ihn dann 20 bis 30 cm an und ziehen Sie ihn langsam geradlinig ein, wobei Sie die Rute hoch halten und die Schnur straff halten.
Legen Sie alle 2 bis 3 Meter kurze Pausen von 1 bis 2 Sekunden ein. Viele Zanderbisse erfolgen direkt zu Beginn der Aktion, nach dieser Pause.
Rubbelanimation und vertikale Animation
Probieren Sie in Flüssen oder in etwas flacherem Wasser das ?Scratch-Angeln? aus. Verwenden Sie einen etwas schwereren Jigkopf, ziehen Sie ein paar Mal leicht daran, damit der Köder über den Grund hüpft, und lassen Sie ihn dann langsam wieder absinken.
Wenn Sie mit dem Boot oder einem Schwimmreifen unterwegs sind, wechseln Sie zum Vertikalangeln. Halten Sie den Köder senkrecht knapp über dem Grund, rütteln Sie ihn sanft oder lassen Sie ihn an der Rute auf- und abgleiten, wobei Sie die Schnur stets straff halten.

Ein paar Tipps für den ersten Zanderfang
Versuchen Sie nicht, es zu überstürzen ? der Zander ist oft sehr zurückhaltend, daher sollten die Bewegungen langsam und gleichmäßig sein, mit zwingenden Pausen.
Probieren Sie verschiedene Farbkombinationen aus (schwarz/gelb, weiß, chartreuse, schwarz/rot) und wechseln Sie die Kopflast, wenn der Köder zu oft hängen bleibt oder nicht in der richtigen Tiefe bleibt.

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