Kontrollen der Seebehörde bei der Hochseefischerei: So vermeiden Sie eine Geldstrafe

Kontrolle der Seeschifffahrt im Bereich der Hochseefischerei
Kontrolle der Seeschifffahrt im Bereich der Hochseefischerei

Ganz gleich, ob Sie vom Ufer aus, vom Kajak oder vom Boot aus im Meer angeln ? es kann jederzeit zu einer Kontrolle durch die Seebehörde kommen. Diese Kontrollen sind zwar schnell, aber sehr strukturiert und basieren stets auf denselben Überprüfungen. Wenn Sie die gestellten Fragen gut kennen, können Sie Fehler vermeiden, Zeit sparen ? und vor allem ganz legal angeln.

?Haben Sie einen Ausweis??

Im Freizeit-Seefischen ist im Gegensatz zum Süßwasserangeln kein Angelschein vorgeschrieben. Allerdings müssen Sie bei einer Kontrolle unbedingt Ihre Identität nachweisen können.

Die Beamten der Seebehörde können Sie um die Vorlage eines Personalausweises oder eines anderen gültigen amtlichen Ausweises bitten, insbesondere bei Verstößen.

Ein guter Tipp: Tragen Sie immer einen Ausweis bei sich und verhalten Sie sich kooperativ.

Risiko: Die Unfähigkeit, seine Identität nachzuweisen, stellt einen sofortigen Verstoß dar.

?Haben Sie Fisch gefangen??

Mit dieser Frage soll die Einhaltung der Vorschriften für die Seefischerei überprüft werden, insbesondere:

  • Mindestfanggrößen
  • Die zulässigen Fangquoten pro Fischer
  • Die regulierten Arten

Der Wolfsbarsch ist ein typisches Beispiel, bei dem je nach Gebiet strenge Vorschriften gelten: Mindestgröße, Fangmengen und zulässige Fangzeiten.

Gute Vorgehensweise: Sich über die aktuellen Vorschriften informieren, die Fänge mit einem Maßband messen und alle Fische, die den Vorschriften nicht entsprechen, sofort wieder freilassen.

Risiko: Geldstrafe, Beschlagnahmung der Fänge und Einziehung der Ausrüstung.

?Mit welcher Ausrüstung??

Die Beamten überprüfen hier, ob deine Angelausrüstung den Vorschriften entspricht. Bestimmte Fanggeräte sind beim Freizeitangeln verboten, andere unterliegen strengen Auflagen.

So ist beispielsweise der Einsatz von Netzen für Freizeitangler verboten, die Anzahl der Angelschnüre ist begrenzt und die Reusen müssen bestimmten Vorschriften entsprechen.

Ein guter Tipp: Verwenden Sie ausschließlich zugelassene Ausrüstung und setzen Sie vorrangig auf Techniken wie das Angeln mit Ködern oder mit der Angel.

Risiko: Die Nutzung eines verbotenen Fahrzeugs kann zu einer hohen Strafe führen.

?Kennen Sie die zulässigen Gebiete und Zeiträume??

Die Vorschriften für die Seefischerei sehen räumliche und zeitliche Beschränkungen vor. Bestimmte Gebiete sind für den Fischfang gesperrt (Naturschutzgebiete, Hafengebiete, Schutzgebiete), während für bestimmte Arten Schonzeiten gelten.

Eine gute Vorgehensweise: Vor jeder Fahrt die maritimen Verordnungen der Präfektur einsehen und die örtlichen Vorschriften überprüfen.

Risiko: Sofortige Geldstrafe oder sogar Beschlagnahmung der Ausrüstung.

?Können Sie uns Ihre Fänge bei Rec Fishing zeigen??

Die App ?Rec Fishing? ist für die Erfassung von Fängen, insbesondere von Wolfsbarsch, mittlerweile unverzichtbar. Sie ermöglicht es den Behörden, die Fischbestände besser zu verwalten und die Vorschriften entsprechend anzupassen.

Bei einer Kontrolle können die Beamten überprüfen, ob die App installiert ist und ob die Fänge ordnungsgemäß gemeldet wurden.

Gute Vorgehensweise: Die Fänge sofort nach dem Fang melden und sicherstellen, dass die Daten erfasst werden.

Risiko: Je nach Gebiet kann eine unterlassene Meldung zu einem Bußgeld führen.

Angeln vom Boot oder Kajak aus

Wenn Sie vom Boot aus angeln, kann die Schifffahrtsbehörde Ihnen auch Fragen zur Sicherheit an Bord stellen. Die Beamten überprüfen das Vorhandensein von Rettungswesten, den ordnungsgemäßen Zustand der vorgeschriebenen Ausrüstung, das UKW-Funkgerät, die Rettungsmittel und die Vorbereitung des Auslaufs. Sie können sich auch für die Wetterlage, den allgemeinen Zustand des Bootes und die Organisation der Besatzung interessieren. Bei einer Kontrolle auf einem Boot geht es nicht nur um den Fischfang, sondern auch um die Fähigkeit, sicher zu navigieren.

Wie lassen sich Probleme bei einer Kontrolle vermeiden?

In den meisten Fällen dauert eine Kontrolle durch die Seebehörde weniger als zwei Minuten, wenn alles vorschriftsmäßig ist. Es ist entscheidend, die richtigen Verhaltensweisen an den Tag zu legen: Höflich bleiben, die Mindestgrößen und Fangquoten einhalten, vorschriftsmäßige Ausrüstung verwenden und sich über Änderungen auf dem Laufenden halten.

Die Kontrollen in der Seefischerei dienen nicht dazu, Fischer in eine Falle zu locken, sondern dazu, die Bestände zu schützen, die Fangpraktiken zu regeln und Fairness für alle zu gewährleisten. Wenn du gut informiert bist und dich an die Vorschriften hältst, wird diese Kontrolle zu einer reinen Formalität.

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