Meeresangeln: Wie fängt man schnell Lebendköder mit Brot?

Mit Brot lebende Köder fangen
Mit Brot lebende Köder fangen © Laurent Duclos

Das Fangen von Lebendködern im Meer mit Brot ist eine einfache, kostengünstige und oft sehr effektive Methode. Sie funktioniert besonders gut in Häfen, an Deichen und in geschützten Bereichen, in denen sich Futterfische auf der Suche nach Nahrung aufhalten.

Das Prinzip

Brot lockt schnell kleine Fische an, vorausgesetzt, man überfuttert den Angelplatz nicht. Die Idee besteht darin, durch leichtes und regelmäßiges Anfüttern eine kleine Futtersuche anzuregen, um die Fische an Ort und Stelle zu halten, ohne sie satt zu machen.

Welche Brotsorte soll man wählen?

Am besten eignet sich ein festes Toastbrot, ein etwas altbackenes Baguette oder ein Brot mit viel Krume. Diese Köder lassen sich leicht bearbeiten und halten besser in kleinen Kugeln oder am Haken. Bei misstrauischen Fischen ist ein kleiner, kompakter Bissen oft wirksamer als ein großes, zu auffälliges Stück.

Une bouchée compacte.
Ein kompakter Happen.

Anfüttern, ohne zu viel zu füttern

Das Anfüttern sollte unauffällig bleiben. Wirf ein paar Krümel aus, warte, bis die Fische kommen, und füttere den Platz dann wiederholt mit kleinen Mengen nach. Zu viel Brot kann die Fische vertreiben oder ihre Beißfreudigkeit verringern, vor allem in klarem Wasser oder an stark befischten Stellen.

Eine leichte Konstruktion

Eine leichte Montage ist unerlässlich. Ein kleiner, empfindlicher Schwimmer, ein dünnes Vorfach und ein kleiner Haken sorgen dafür, dass der Köder natürlich präsentiert wird und schnelle Bisse erkannt werden können. Bei Strömung muss die Beschwerung angepasst werden, um einen sauberen Lauf zu gewährleisten und eine zu künstliche Präsentation zu vermeiden.

Die besten Stellenangebote

Häfen, Kais, geschützte Deiche und ruhige Uferabschnitte sind oft die besten Stellen, um mit Brot lebende Köder zu fangen. Man sollte nach Bereichen suchen, in denen das Wasser leicht strömt, nach Strömungswirbeln und Übergängen zwischen ruhigem und bewegtem Wasser, da dies natürliche Sammelplätze für kleine Fische sind.

Ports, quais ou digues abritées.
Häfen, Kais oder geschützte Deiche.

Die verschiedenen Zielarten

Auf Brot reagieren Maultierfische, Meeräschen und kleine Brassen oft als Erste. Diese Arten eignen sich sehr gut, um schnell lebende Köder zu gewinnen, vorausgesetzt, man geht vorsichtig mit ihnen um, damit sie in gutem Zustand bleiben.

Praktische Tipps

Verhalten Sie sich unauffällig, vermeiden Sie abrupte Bewegungen und angeln Sie mit feiner Ausrüstung. Sobald Sie einen Fisch gefangen haben, holen Sie ihn schnell ein und legen Sie ihn in einen gut mit Sauerstoff versorgten Fischkasten oder einen Fischkorb. Je natürlicher die Präsentation, desto größer sind Ihre Erfolgschancen.

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