Eine ideale Technik für den Einstieg ins Meer
Das Grundangeln vom Boot aus besticht durch seine Einfachheit: Sobald die Schnur im Wasser ist, bleibt der Köder auf dem Grund oder knapp darüber liegen, bis ein Fisch vorbeikommt. Weder wiederholte Würfe noch komplexe technische Handgriffe sind erforderlich. Diese Art des Wartangelns eignet sich perfekt sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Angler, die einen entspannten Moment genießen und dabei schöne Fische anlocken möchten.
Die Ausrüstung: leicht und effizient
Im Gegensatz zum Angeln vom Ufer aus reicht beim Angeln vom Boot aus eine kurze Rute aus. Wählen Sie vorzugsweise ein Modell zwischen 1,30 m und 2,40 m mit einer massiven und empfindlichen Glasfaserspitze. Mit einer solchen Spitze lassen sich selbst die subtilsten Bisse, die für Spariden wie Doraden, Sars oder Pagellen charakteristisch sind, perfekt erkennen.conseilsport.
Was die Rolle angeht, reicht ein Modell der Größe 3000 bis 4000 mit einer guten, stufenlosen Bremse aus. Bei der Schnur haben Sie folgende Möglichkeiten:
- ein dünnes Geflecht (10 bis 14/100, PE 0,8 bis 1,2) für maximale Empfindlichkeit,
- oder eine Nylonschnur (28 bis 30/100) in flachen Gewässern, wegen ihrer Elastizität und Festigkeit.
Die Vorfachschnur aus Fluorocarbon (26 bis 35/100, 3 bis 5 m) ist im Wasser nahezu unsichtbar und hält felsigem Untergrund und scharfen Muscheln gut stand.

Köder: Muscheln, Krabben und Würmer
Die Spariden sind gefräßige Fresser von Weichtieren und Krebstieren. Die wirksamsten Köder sind daher:
- Miesmuscheln (ganz oder als ?Steinmuscheln?, direkt auf der Schale entbeint),
- Grünkrabben (der beste Köder für große Doraden),
- Meereswürmer, Garnelen, Herzmuscheln oder Messermuscheln, je nach Region.
Der Vorteil? Oft können Sie Ihren Köder direkt vor Ort sammeln, was diese Art des Angelns sehr kostengünstig macht.
Montage und Angeltechnik
Die klassische Montage umfasst:
- ein Schiebegewicht (60 bis 100 g, je nach Strömung und Tiefe),
- eine Perle zum Schutz des Knotens,
- ein Wirbel,
- eine Vorfachlänge von 1 bis 5 m mit einem oder zwei Haken (Größe 2/0 bis 6, je nach Köder und Zielfisch).
Sobald die Schnur auf dem Grund liegt, halten Sie sie leicht gespannt, damit die Rutenspitze leicht gebogen bleibt. Bei einem Biss richtet sich die Rutenspitze auf oder zappelt heftig: Setzen Sie dann mit einer ausladenden Bewegung den Haken, um den Fisch zu fangen, der sich oft zwischen 30 und 70 Metern unter dem Boot befindet.
Wo und wann kann man angeln?
An der Atlantikküste sind die idealen Angelplätze Gebiete mit gemischtem Meeresboden (Sand, Felsen, Seegraswiesen) in Tiefen zwischen 20 und 60 Metern. Die Brassen sind besonders in der Morgen- und Abenddämmerung sowie bei steigender Flut aktiv. Sommer und Herbst sind nach wie vor die besten Jahreszeiten, aber auch bis in den Winter hinein lassen sich durchaus schöne Fänge erzielen, insbesondere bei Grauen Brassen und Seebrassen.

Ein für jedermann zugängliches und lohnendes Angelerlebnis
Das Grundangeln vom Boot aus vereint Einfachheit, Kostengünstigkeit und Spaß. Mit leichter Ausrüstung, natürlichen Ködern und ein wenig Geduld können Sie schnell schöne Brassen fangen. Ob Anfänger oder erfahrener Angler ? diese Technik ist ein absolutes Muss bei Ausflügen auf dem Meer an der Atlantikküste.

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