Warum auf Selbstgemachtes setzen?
Der größte Vorteil von selbstgemachten Ködern ist ihr Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einigen gängigen Zutaten wie Sardinen, Semmelbröseln, Mehl, Grieß oder Knoblauchpulver lassen sich duftende und verlockende Mischungen für das Angeln vom Ufer, vom Boot oder beim Surfcasting herstellen.
Ein weiterer Vorteil: Man kann das Rezept an die jeweilige Technik anpassen. Ein festerer Teig eignet sich besser zum Auswerfen, während eine geschmeidigere Mischung beim Posenfischen oder beim Grundfischen von Vorteil ist. Im Meer spielt der Geruch oft eine entscheidende Rolle, vor allem wenn das Wasser aufgewühlt ist oder die Fische misstrauisch sind.

Die wirksamsten selbstgemachten Köder
Unter den einfachsten Rezepten ist der Teig auf Sardinenbasis nach wie vor ein bewährter Klassiker. Man muss lediglich zerkleinerte Sardinen mit Semmelbröseln oder Mehl vermischen und dann etwas Wasser hinzufügen, um eine formbare Konsistenz zu erhalten. Ein Spritzer Fischöl kann die Attraktivität der Mischung noch steigern.
Stücke von Miesmuscheln, Krabben oder kleinen Fischen eignen sich ebenfalls hervorragend als Köder. Diese natürlichen Köder haben den Vorteil, dass sie eine in der Meeresumwelt vorkommende Beute nachahmen. Sie sind bei vielen in diesen Gewässern vorkommenden Fischarten sehr erfolgreich, wie beispielsweise bei Brassen, Meeräschen, Meerbarben oder Meerhechten.
Wie setzt man sie richtig ein?
Damit ein selbstgemachter Köder wirksam ist, muss er ordentlich am Haken befestigt sein. Es sollte vermieden werden, dass er sich beim Auswerfen zu schnell auflöst oder die Hakenspitze vollständig verdeckt. Ein kleines, kompaktes, gut geformtes Köderbällchen liefert oft bessere Ergebnisse als ein zu großzügig angelegter Köder.
Auch das Anfüttern spielt eine große Rolle. Es ist besser, zunächst eine kleine Menge Köder über den Bereich zu verteilen und dann die Aktivität durch regelmäßige, geringe Zugaben aufrechtzuerhalten. Das Ziel ist nicht, die Fische zu füttern, sondern sie an der Stelle zu halten.

Die richtigen Verhaltensweisen
Wenn man den Köder im Voraus vorbereitet, können sich die Gerüche gut vermischen. Es empfiehlt sich, die Mischungen in einer luftdichten Dose kühl aufzubewahren und ihre Konsistenz vor dem Angelausflug zu prüfen. Ist die Masse zu bröckelig, fügen Sie Mehl oder Semmelbrösel hinzu. Ist sie zu trocken, befeuchten Sie sie leicht.
Ein gut durchdachter, selbstgemachter Köder, der zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort eingesetzt wird, kann sich als äußerst wirksam erweisen.

/ 






