Wie kann man das Angeln im Sommer in Frankreich entdecken?

© Laurent Duclos

Um das Angeln im Sommer in Frankreich zu entdecken, ist es wichtig, die geltenden Vorschriften, die guten Praktiken sowie die Möglichkeiten je nach Lebensraum (Meer oder Süßwasser) zu berücksichtigen.

Vorschriften und zu beachtende Vorsichtsmaßnahmen im Jahr 2025

Auf See unterliegt die Freizeitfischerei Quoten, Mindestgrößen und Schonzeiten für bestimmte wichtige Arten wie Wolfsbarsch und Pollack. So gibt es beispielsweise im Atlantik und im Ärmelkanal darf nur eine begrenzte Anzahl von Wolfsbarschen gefangen werden ? seit diesem Jahr zwei südlich des 48. Breitengrades und drei nördlich davon (Achtung: Diese Zahlen können sich jedes Jahr ändern) ?, wobei die einzuhaltende Mindestfanggröße bei 42 Zentimetern liegt und obligatorische Rückwurfzeiten gelten.

In Süßgewässern ist ein Angelschein vorgeschrieben, wobei für Raubfische (Hecht, Zander) und Lachsfische (Forellen) bestimmte Fangzeiten gelten. Bestimmte Praktiken wie der Einsatz von Echoloten oder Köderbooten sind in einigen Gebieten zum Schutz der Laichplätze geregelt.

Tipps für den Einstieg und um das Angeln im Sommer zu genießen

Ganz gleich, ob Sie an der Küste, an Stränden, in Häfen, an Flüssen, in Angelteichen, Seen oder künstlich angelegten Gewässern angeln ? die Wahl des Ortes bestimmt, welche Angeltechniken Sie anwenden und auf welche Fischarten Sie sich konzentrieren sollten. Im Sommer empfiehlt es sich, früh morgens, abends oder nachts zu angeln, um der Hitze zu entgehen und die Aktivität der Fische optimal zu nutzen.

Auch die Angelausrüstung muss geeignet sein. Eine leichte oder mittelschwere Rute sowie einfache Ausrüstung für Anfänger (Schnur, Schwimmer, kleine Kunstköder oder Naturköder) sind für den Einstieg am einfachsten zu handhaben. Für das Angeln im Meer empfiehlt sich das Light-Spinning mit Kunstködern oder frischen Ködern. Im Süßwasser sollte je nach Fischart das Grundangeln, das Angeln mit Kunstködern oder mit lebenden Ködern bevorzugt werden.

Im Sommer sollten Sie eher feinere, unauffälligere und schnellere Angeltechniken bevorzugen (kleinere Köder, leichte Schnüre, langsame Bewegungen), da die Hitze und die Überfischung im Sommer die Fische misstrauisch machen und sie mittags manchmal weniger aktiv sind.

Um Ihren Lernprozess zu beschleunigen, sollten Sie sich unbedingt so viele Informationen wie möglich bei den Verbänden, den AAPPMA oder ganz einfach im Internet beschaffen. Durch die Teilnahme an Veranstaltungen, Kursen oder sogar Angelmessen können Sie Techniken kennenlernen, die Vorschriften einhalten und Gleichgesinnte treffen, die ihr umfangreiches Wissen gerne mit Ihnen teilen.

Respekt vor der Natur: Wenn möglich, nach dem No-Kill-Prinzip fischen, untermaßige oder unerwünschte Fänge wieder freilassen, Schutzgebiete und Schonzeiten einhalten, um die Natur und ihren riesigen Lebensraum so gut wie möglich zu schonen.

Um das Angeln im Sommer in Frankreich zu entdecken, sollte man einen geeigneten Ort wählen, die strengen Vorschriften von 2025 (Fangquoten, Mindestmaße, Schonzeiten) einhalten, einfache und geeignete Ausrüstung verwenden und die für Anfänger angebotenen Veranstaltungen oder Kurse nutzen. Darüber hinaus gewährleistet verantwortungsbewusstes Angeln den Fortbestand dieser Aktivität und den Schutz der Gewässer.

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