Verhalten und Winterfanggebiete
Wenn die Wassertemperatur unter 5-8 °C sinkt, verlangsamt sich der Stoffwechsel des Zanders, aber er jagt immer noch, um seinen Energiebedarf zu decken. Er hält sich in tieferen Bereichen auf, oft in Kontakt mit Gräben, Spalten oder in der Nähe von Unterwasserstrukturen wie Felsen, Abgründen oder Unterwasserhölzern, wo die Beute (Rotaugen, Ukeleien) konzentrierter ist. Aufgrund von Temperaturschwankungen kann das Wasser unterschiedliche Schichten bilden, was dazu führt, dass die Tiefe variiert und verschiedene Ebenen getestet werden müssen.âeuros
Effektive Techniken
Die vertikalangeln diese Methode wird vor allem in Booten oder Float Tubes eingesetzt und ist eine der effektivsten. Der Köder wird direkt über dem Grund angeboten, um ein unbewegliches Beutetier zu imitieren. Eine sensible und weiche Rute ist empfehlenswert, um die manchmal unauffälligen Bisse besser erkennen zu können. Große Softplastikköder (6 bis 8 Zoll) werden bevorzugt, um die kleinen Zander nicht zu reizen und die Trophäenfische zu fangen. Texas-Haken werden oft verwendet, um in überfüllten Gebieten zu suchen.âeuros
Die drop Shot ist eine Variante des Vertikalangelns mit einer speziellen Montage, bei der der Köder über einem Blei hängt. Er bevorzugt langsame Bewegungen, um bei inaktiven Zandern einen Biss zu provozieren. Die Zugabe von verschiedenen Lockstoffen kann die Fangchancen erheblich erhöhen, da sie die Aggressivität der kalten Fische anregen.âEuro
Die lineare Zugstange (oder "Slow Rolling")Â ist eine Technik, bei der ein Softbait oder ein Hartköder in Bodennähe langsam bewegt wird, indem man sanft mahlt und abwechselnd Pausen einlegt. Das Ziel ist es, eine Wolke von Sedimenten zu erzeugen, die die Aufmerksamkeit der Zander in manchmal trübem Wasser auf sich zieht. Er ist sehr effektiv bei der Suche nach tiefen und ruhigen Gewässern.âEuro
Die angeln mit langsamen Softplastikködern  wird mit Hilfe von diskreten Animationen mit Shad-Ködern durchgeführt, wobei die Farben je nach Lichtverhältnissen variieren (helle Farben bis orange oder gelb in trübem Wasser, natürliche Farben in klarem Wasser).âeuros

Empfohlenes Material
- Rute für mittlere bis schnelle Aktionen, 2,10 bis 2,40 m lang, empfindlich, um feine Bisse zu erkennen.
- Rolle mit feiner geflochtener Schnur (12-16/100) und einem Fluorocarbon-Vorfach (25-35/100) von mindestens 1 m Länge, das für Unauffälligkeit und Abriebfestigkeit sorgt.
- Weichköder vom Typ Shads, Twists, Swimbaits zwischen 6 und 10 cm, mit texanischen Haken, um Verhakungen zu vermeiden.
- Die Bleiköpfe (5 bis 28 g) sind je nach Tiefe, Strömung und Aktivität angepasst, um die beste Kombination zu finden.âEuro
Praktische Tipps
Fischen Sie langsam und geduldig und konzentrieren Sie sich auf die Stellen, die am meisten Erfolg versprechen.
Die Tiefe an die Wärmeschichtung anpassen, indem verschiedene Wasserhöhen getestet werden.
Bevorzugen Sie Tage mit ruhigem und klarem Wasser, aber vernachlässigen Sie nicht die Hochwasserzeiten, in denen die Zander aktiver sind.
Verwende Geruchslockstoffe, um die Chancen zu erhöhen, vor allem im Winter, wenn die Bisse seltener sind.
Beobachte das Wetter und die Lichtverhältnisse, denn auch sie beeinflussen die Aktivität der Zander.âEuro

Das Angeln auf Zander im Winter erfordert einen technischen, langsamen und präzisen Ansatz, der häufig auf der Vertikalen, dem Drop Shot und dem Slow Pull beruht. Die Kenntnis der tiefen Stellen, die Nutzung ihrer angepassten Ressourcen und die ständige Anpassung der Animationen an die Bedingungen sind die Schlüssel zum Erfolg, wenn man diesem anspruchsvollen Räuber in der kalten Jahreszeit nachstellt.

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