Prinzipien und Interessen des leichten Küstenschleppens
Das Ziel ist es, einen flüchtenden Fisch oder ein Beutetier zu simulieren, um Raubfische wie Wolfsbarsche, Makrelen, Bonitos, Stachelmakrelen oder in manchen Regionen auch Barrakudas und Thunfische anzulocken. Die leichte Schleppangel zeichnet sich durch dünneres und leichteres Material aus, das ein besseres Bissgefühl und einen technisch anspruchsvolleren Kampf mit oftmals kleinen, aber kampfstarken Fängen ermöglicht. Sie ist für Anfänger geeignet, bietet aber auch ein technisches Niveau, das von passionierten Anglern verfeinert werden kann.âeuros

Das verwendete Material
Eine Rute mit einer Länge zwischen 1,8 und 2,5 m, die leicht, aber widerstandsfähig ist und eine mäßige bis scharfe Aktion hat, eignet sich für die Bisserkennung und schnelle Anschläge.
Eine mittelgroße (3000-5000) Drehspulrolle mit einer ausreichend sanften, einstellbaren Bremse reicht für viele Fischarten aus.
Die Schnur besteht oft aus Nylon oder feinem Geflecht, das je nach Größe der gewünschten Fische 10 bis 30 lb stark ist.
Was das Vorfach betrifft, so eignet sich ein Fluorocarbon oder ein dickeres Nylon, das sehr abriebfest ist, mit stabilen Wirbeln, um ein Verdrehen zu verhindern.
Es können verschiedene Köder verwendet werden, z. B. Softbaits, wellenförmige Löffel, schwimmende Fische und natürliche Köder wie Sardinen oder Tintenfische für die Schleppnetzfischerei mit lebenden Ködern.âeuros
Spezielle Techniken für leichtes Schleppen
Die Schleppgeschwindigkeit ist entscheidend, um das Schwimmen des Köders zu optimieren. Sie liegt zwischen 1,5 Knoten (bei weichen Ködern/Imitationen von verletzter Beute) und 4 Knoten (bei schnelleren Ködern oder Löffeln).
Auch die Schlepptiefe ist von Bedeutung. So kann man die Tiefe mit Gewichten, Brettchen oder verschiebbaren Versionen des Schwimmers einstellen, da Raubfische in verschiedenen Tiefen jagen.
Durch die Vervielfachung der Linien bei gleichzeitigem Einsatz mehrerer Ruten (2 bis 4) in unterschiedlichen Tiefen und Entfernungen kann ein Maximum an Gelände abgedeckt werden.
Was die Animationen betrifft, so ermöglicht das Schleppen mit der Hand (gehaltene Schnur) ein genaues Gefühl für den Anschlag, während das Schleppen mit der Rute (freie Schnur im Rutenhalter) die Verwaltung mehrerer Schnüre erleichtert.
Man muss den Grund, die Strömungen und die Futterstellen der Fische (Felsen, Seegras, Drop-Offs) kennen, um seine Schleppleine optimal zu positionieren und nach den gewünschten Arten zu suchen.âeuros
Zielgebiete und -arten
In gemäßigten Gewässern (Atlantik, Ärmelkanal, Mittelmeer) werden vor allem Wolfsbarsch, Makrele, Bonito, Bernsteinmakrele und Bernsteinmakrele gefangen.
In tropischen Gewässern kann man mit dieser Technik auch auf Stachelmakrelen, Thunfische, Barrakudas und andere Großfische zielen.âEuro

Vorteile und praktische Tipps
- Die leichte Schleppangel ermöglicht ein vielseitiges Angeln entlang der Küste von kleinen oder halbstarren Booten aus.
- Es ist eine dynamische Technik, die regelmäßige Treffer und ein Gefühl für den Kampf bietet.
- Es ist ratsam, die Art und Größe der Köder, die Geschwindigkeit und die Tiefe regelmäßig zu variieren, um sich den Bedingungen und dem Verhalten der Fische anzupassen.
- Bei der Wahl der Schleppzonen sollten natürliche und künstliche Strukturen bevorzugt werden, die für Raubfische attraktiv sind.
- Bei rauer See sollten Sie die Köder anpassen und die Geschwindigkeit reduzieren, um die natürliche Schwimmbewegung des Köders zu maximieren.âEuro
Das Angeln mit der leichten Kutterschleppnetzfischerei ist eine leicht zugängliche, sehr effektive und unterhaltsame Methode, um eine Vielzahl von Fischen in Küstengewässern zu fangen. Sie erfordert jedoch eine gewisse Kenntnis der Ausrüstung, der Zielfische und der Meeresbedingungen, um das Beste aus der Methode herauszuholen.âEuro

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