Abwechslung in den Fanggebieten
Ob Sie vom Ufer aus oder vom Boot aus angeln, das Biotop ist sehr unterschiedlich: felsige, sandige oder schlammige Böden oder Gebiete, in denen Muscheln gezüchtet werden - jede Umgebung hat ihre Eigenheiten und zieht unterschiedliche Arten an.
Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist es entscheidend, die Bereiche zu variieren. Die Fische bewegen sich im Laufe der Jahreszeiten, und ein und derselbe Spot kann zu einer Zeit sehr produktiv sein, während er zu einer anderen leer ist. Das hängt vor allem von der verfügbaren Nahrung und der Wassertemperatur ab, die zu einem bestimmten Zeitpunkt am Angelplatz herrscht.

Wenn Sie die Biotope abwechseln und Ihre Techniken an die Jahreszeit anpassen, optimieren Sie Ihre Chancen.
Versuchen Sie nicht, nur eine einzige Art zu fangen!
Einige Fischarten genießen einen hohen Bekanntheitsgrad und bringen viele begeisterte Angler zum Träumen. Der Wolfsbarsch ist ein gutes Beispiel dafür, denn er gehört zu den begehrtesten Fischarten.
Als Anfänger sollten Sie sich jedoch nicht auf eine einzige Art beschränken. Das zwingt Sie dazu, die Techniken und die Herangehensweise an die Spots zu variieren, und bereichert Ihren Lernprozess nur noch mehr.

Sich nicht von der Wahl der Köder überfordern lassen
Die Zusammenstellung der ersten Kiste mit Kunstködern kann schnell zum Kopfzerbrechen führen, da das Angebot so groß ist. Es ist wichtig, sich auf das Wesentliche zu beschränken und einige Softplastikköder zu wählen, die einen sicheren Wert darstellen. Ich beziehe mich hier insbesondere auf die Produkte der Marke Fiiish, die man nicht mehr vorstellen muss.
Dazu kommen noch ein oder zwei Oberflächenköder sowie ebenso viele Schwimmfische mit ein paar Jigs, und schon sind Sie für fast alle möglichen Situationen gewappnet.
Das Wetter und die Gezeiten verstehen
Das Wetter und die Gezeiten spielen eine wesentliche Rolle für den Erfolg Ihrer Angelausflüge. Wind, Sonnenschein und Temperatur haben einen direkten Einfluss auf die Aktivität und die Bewegungen der Fische, ebenso wie die gezeitenabhängige Bewegung des Wassers.
Der Wind bedingt den Zustand des Meeres: Eine raue See ist oft günstig für den Wolfsbarsch, der den Wellengang nutzt, um sich von den Organismen zu ernähren, die von den Wellen aus den Felsen gerissen werden.

Umgekehrt neigen Fische bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen dazu, aus niedrigen, sauerstoffarmen Tiefen in tiefere, kühlere Bereiche zu ziehen. Wenn Sie diese Faktoren berücksichtigen, sind Sie in der Lage, Ihre Ausflüge anzupassen.
Vervielfachung der Angelansätze
Sich auf eine einzige Methode festzulegen, kann den Fortschritt einschränken. Jede Technik ist auf bestimmte Bedingungen und das Verhalten der Fische abgestimmt. Angeln vom Boot oder vom Ufer aus, langsames Animieren in der Nähe des Grundes oder schnelles Absuchen der Wasserschicht: Mit all diesen Techniken können Sie die Stellen entsprechend dem Verhalten der Fische anfahren.

Sich nicht entmutigen lassen
Die ersten Ausflüge werden sicherlich nicht die erfolgreichsten sein. Das ist egal, denn jeder Angelausflug ist eine Quelle des Lernens und Beharrlichkeit wird sich schließlich auszahlen. Um die Arten, die Besonderheiten eines Gebietes und das Verhalten der Fische zu verstehen, muss man Zeit am Wasser verbringen.

Wenn Sie mit anderen Praktizierenden ausgehen, werden Sie ebenfalls schneller lernen. Bei diesem Austausch lernt man viel und teilt wertvolle Informationen.

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