In Miami ist das Angeln auf kleine Fische und Peacock-Bass so ähnlich, dass man für alle Arten die gleiche Strategie anwenden kann. Da es sich bei den meisten, Peacock-Bass eingeschlossen, ohnehin um Cichliden handelt, ist es nicht überraschend, dass sie sich ähnlich verhalten. Das Einzige, was sich ändern wird, ist die Größe der verwendeten Köder und die dazugehörige Rute, auch wenn für letztere eine Rute, die beides kann, bevorzugt werden sollte, um nicht zu viel Platz zu beanspruchen.

Der Peacock-Bass ist nämlich ein Räuber anderer Arten. Aus diesem Grund ist es logisch, dass man zum Angeln von Räubern andere Köder braucht als zum Angeln von Beutetieren. Cichliden sind territoriale Fische, die oft in Paaren leben. Sie verbringen den Großteil ihrer Zeit an ihrem Ruheplatz und weichen nur von diesem ab, um ein Beutetier anzugreifen oder einen Eindringling abzuwehren.
Strategie
Aus diesem Grund kann man zwei Strategien verfolgen, die sich gegenseitig ergänzen. Die erste ist, die Fische auf Sicht zu fangen. Die Schwierigkeit in diesem Fall besteht darin, unauffällig zu sein und den Köder so natürlich wie möglich durch das Sichtfeld des gesichteten Fisches zu führen.
Die zweite Möglichkeit ist, blind zu fischen, d. h. ohne einen Fisch gesehen zu haben. Diese zweite Methode kann sich aufgrund der großen Fläche, die es abzudecken gilt, als erfolglos oder wenig effektiv erweisen, aber mit zunehmender Erfahrung erkennt man die Bereiche, auf die man sich konzentrieren muss.
Erkundung / Beobachtung
Wenn es nur zwei Worte gäbe, um das Streetfishing in Miami zu beschreiben, dann wären das ohne zu zögern "Exploration and Observation"! Nur durch Erkundung und Beobachtung kann man Fische finden und seine Chancen auf einen Fang maximieren! Kanäle sind künstlich angelegte Gewässer mit einer monotonen Tiefe und Konfiguration, es ist einfach eine gerade Linie, einfacher geht es nicht.

Das Angeln an solchen Stellen ist ziemlich verwirrend, aber mit Erfahrung kann man schnell von einem potenziellen Spot zum nächsten wechseln, ohne zu viel Zeit an Stellen zu verlieren, an denen es weniger wahrscheinlich ist, dass sich die Fische halten.
Der Morgen ist nicht die günstigste Zeit, und es ist besser, seine Ausflüge auf den Nachmittag und Abend zu legen. Am Nachmittag ruhen die Fische normalerweise in ihrem Revier, während man sie am Abend auf Beutezug gehen sehen kann und die Hauptaktivität zu dieser Zeit stattfindet.
Die Suche nach diesen Arten stellt eine echte Herausforderung dar und zwingt einen dazu, große Entfernungen zurückzulegen, um die gewünschte Art zu kreuzen. Bei der Suche nach kleinen Fischen empfehle ich, kleine, flache Kanäle nicht zu vernachlässigen. Diese Arten lieben diese Art von Gewässern und man kann sie relativ leicht ausfindig machen, wobei man sich jedoch diskret verhalten muss, da die Fische dort sehr scheu sind. Auch ihre Räuber, die Peacock-Bass, wagen sich nicht allzu weit in solche Gewässer, so dass sie dort sicher sind.

Was die Angelplätze betrifft, so ist es so zufällig, dass es unmöglich ist, einige mehr als andere zu empfehlen. Das Wichtigste ist, dass du jede Kante unauffällig absuchst, denn auf diesen leben sie.
Um diesen Ansatz zu vervollkommnen, sollte man schließlich für die richtige Kleidung sorgen und ich empfehle, seine Köder in direkter Reichweite aufzubewahren, idealerweise in einer kleinen Box, die man in die Tasche stecken kann. Da man teilweise auf Sicht fischt, ist es sehr interessant, die Köder schnell wechseln zu können, je nachdem, welche Arten man beobachtet.
Dieser Ansatz ist natürlich überall gültig, auch in Frankreich, wo man einem Döbel oder einem Barsch begegnen kann, und ein Schlüssel zum Erfolg wird darin bestehen, sich schnell an die gesichtete Art anzupassen.

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