Wissenschaftlicher Name
Scyliorhinus stellaris (Scopoli, 1786)
Morphologie
Der zur Familie der Haie gehörende Flughund ist eigentlich mittelgroß, etwa 1 Meter lang. Der Körper des Flughunds ist mit großen schwarzen Flecken übersät. Sein Rücken ist sandfarben, während der Bauch weißlich ist. Seine runde Nase besitzt auffällige Nasenöffnungen. Die Augen sind oval. Er kann im Atlantik bis zu 2 m und im Mittelmeer bis zu 1,50 m groß werden.
Orte zum Angeln
Der Flughund kommt in ganz Frankreich vor, sowohl in der Nordsee, im Ärmelkanal, im Atlantik als auch im Mittelmeer. Der Fisch hält sich häufig in der Nähe von Felsen (Köpfe und Plateaus), auf Sandriden sowie auf flachen Sand- und/oder Kiesböden auf.
Angeltechniken
Der Flughund mag ein Stück fetten Fisch, das auf dem Grund liegt. Das Fleisch von Makrelen oder Sardinen scheint der attraktivste Köder zu sein. Man bindet sie mit dünnem Gummifaden zusammen, damit sie am Haken besser halten. Man sollte eine Rute mit sensibler Spitze verwenden, um die Bisse von Flughunden beim Posen zu erkennen. Man sollte den Fisch den Köder schnappen lassen und erst dann angeln, wenn die Rutenspitze beginnt, sich leicht zu biegen.

Man kann ihn beim Posen, beim Driftstützen, beim Tenya und vom Ufer aus beim Surfcasting fangen.
Reproduktion
Sie pflanzt sich ab einer Größe von 84 cm fort. Wie bei anderen Haien werden Flughundbabys selbstständig geboren, sie sind hier 10 cm groß.
Größe und Gewicht
Die durchschnittliche Größe des Großflughundes liegt bei 0,80 bis 1,20 m. Der Weltrekord liegt bei 5,285 kg (Guérande, Pays de Loire, 08/05/2002). Wissenschaftliche Daten gehen von einer maximalen Körpergröße von 2 m bei 25 kg aus.
Gut zu wissen
Die Flughunde umfassen 15 Arten der Gattung Scyliorhinus (Blainville, 1816), von denen zwei an unseren Küsten vorkommen: der kleine und der große Flughund.

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