Wie oft haben wir beobachtet, wie ein Fisch vom Ufer flüchtete, weil er zu abrupt an die Kante kam? Wie oft haben wir Raubfische nur wenige Zentimeter von der Kante entfernt beobachten können? Wie oft haben wir Fische in unseren Füßen gefangen? HÄUFIG! Das Offensichtliche liegt direkt vor unseren Augen und doch wollen es viele nicht sehen und vernachlässigen weiterhin die Randstreifen...

Im Boot fischt man viel nach Bordsteinen
Die Bootsangler haben das verstanden, und obwohl man nicht leugnen kann, dass es einfacher und effizienter ist, suchen sie viel mehr die Ufer ab als die Angler, die zu Fuß unterwegs sind und oft unter dem Syndrom des gegenüberliegenden Ufers leiden. Denn der Uferangler will oft weit in die Mitte werfen, als ob es dort mehr und größere Fische gäbe! Auf diese Weise übersehen viele Angler Raubfische, die nur wenige Meter von ihren Füßen entfernt lauern.
Aus dem Hinterhalt
Die Ränder sind Schlüsselstellen, denn oft handelt es sich dabei um überfüllte Bereiche oder Zonen mit viel Vegetation, Reliefs oder besonderen Strukturen, die es den Raubfischen ermöglichen, sich zu verstecken, um auf ihre Beute zu warten und sie zu überraschen. Auch Gegenströmungen, Strömungen oder schattige Bereiche sind gute Jagdgründe für Raubfische.

Ein Ernährungsbereich
Ob im Meer oder im Süßwasser, die Uferzonen sind immer Bereiche, in denen sich Nahrung konzentriert. Im Meer beherbergt das Ufer viele Krustentiere, aber auch Mikroorganismen und kleine Fische, die auf der Suche nach Nahrung sind. Im Süßwasser sind Insekten, Würmer und Baitfish oft in den obersten Zentimetern zu finden. Ob Wind, Regen, Brandung oder Wellen - Ufer sind immer sehr reiche Bereiche, in denen unweigerlich eine Nahrungskette entsteht, an deren Spitze Sie die begehrten Fischarten finden werden.

Eine strategische Mauer
Das Ufer ist für alle Raubfische ein strategisches Element, das sie für eine effektive Jagd zu nutzen wissen. Denn ebenso wie die Oberfläche stellt auch das Ufer eine unüberwindbare Mauer für die Beutetiere dar. So werden die Raubfische sie gegen diese "Mauer" drücken, um ihre Fluchtmöglichkeiten einzuschränken und sie so leichter zu fangen.

Sie aus der Ferne und mit Diskretion ansprechen
Um effektiv am Ufer zu angeln, muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich zwar um einen strategischen Bereich für Raubfische handelt, aber auch um einen stressigen Bereich, in dem sie oft besonders misstrauisch sind und auf ihre Umgebung achten. Daher ist es wichtig, dass Sie sich unauffällig verhalten und sie aus der Ferne angreifen.
Beginnen Sie zunächst mit kurzen Würfen in die Mitte, um die ersten Meter des Ufers abzusuchen. Suchen Sie dann die Seiten ab und verlängern Sie die Würfe allmählich.
Wenn Sie so vorgehen, laufen Sie nicht Gefahr, als Erster einen Fisch weit vom Ufer entfernt zu fangen und gegen die Flossen der anderen, die sich in Ihren Füßen befinden, anzukämpfen, was unweigerlich dazu führt, dass diese vertrieben werden.
Und schließlich: Gehen Sie methodisch und fächerartig vor!

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