Die Kombination aus Geflecht und Vorfach, egal ob aus Fluorocarbon oder Nylon, ist ein entscheidender Faktor.
Die Verbindung zwischen diesen beiden Komponenten wird mithilfe eines Knotens hergestellt, der als Verbindungsknoten bezeichnet wird. Es gibt verschiedene Arten von Knoten, zu den gängigsten gehören der Peixet-Knoten und der Knoten FG .

Die ganze Raffinesse dieser Kombination liegt in der richtigen Balance zwischen Unauffälligkeit, Stärke und Bruchsicherheit, sodass der Bruch am Köder stattfindet und nicht am Knoten, wenn man sich verhakt.
Den Widerstand von Vorfächern verstehen
Zunächst einmal müssen Sie die Bedeutung der auf den Spulen angegebenen Widerstände in Pfund oder Kilogramm verstehen. Sie entsprechen dem maximalen linearen Zug, den die Schnur aushalten kann, ohne die Dämpfungsfunktion der Rute zu berücksichtigen.
Diese spielt jedoch eine entscheidende Rolle. Es ist durchaus möglich, einen 3 kg schweren Fisch mit einer Schnur mit geringerer Festigkeit zu fangen, wenn Sie die Rute so einsetzen, dass sie die Vorfächer auffängt und die Spannung auf das gesamte Material verteilt.

Generell wird empfohlen, ein Geflecht zu verwenden, das etwas stärker ist als das Vorfach. So kommt es im Falle eines Hängers zu einem Bruch am Fluorocarbon, der Verbindungsknoten wird geschont und das Angeln kann schnell wieder aufgenommen werden.
Der Durchmesser - ein oft vernachlässigter Parameter
Bei gleichem Widerstand kann der Durchmesser des Fluorkohlenstoffs von Marke zu Marke stark variieren.
Eine dünnere Schnur hat mehrere Vorteile: eine unauffälligere Verbindung, ein flüssigerer Durchgang durch die Ringe und eine bessere Wurfweite. Aber Vorsicht: Die auf den Verpackungen angegebenen Werte sind rein theoretisch. Es ist nicht ungewöhnlich, manchmal mit Enttäuschung festzustellen, dass einige Marken die tatsächliche Festigkeit ihrer Vorfächer über- oder unterschätzen.

Dasselbe gilt für den Durchmesser. Im Zweifelsfall kann der Rat eines erfahrenen Anglers oder eines kompetenten Einzelhändlers sehr hilfreich sein, um die richtige Wahl zu treffen.
Umgang mit Vorfachabrieb
Vor allem bei Anglern, die vom Ufer aus angeln, wird das Vorfach durch die Reibung an den Felsen stark beansprucht. Manche Angler kompensieren dies, indem sie einen größeren Durchmesser wählen, aber dadurch erhöht sich das Risiko, dass das Geflecht vor dem Vorfach reißt.

In diesem Bereich setzt Seaguar Neox den Maßstab. Es bietet eine außergewöhnliche Abriebfestigkeit.
Online-Demonstrationen zeigen, wie Angler mit einer Cutterklinge über die Schnur fahren: Trotzdem ist der Widerstand beeindruckend.
Was ist mit starken Pfirsichen?
Bei kraftvollen Angeln wie dem auf Thunfisch, Stachelmakrele oder große tropische Raubfische gelten die üblichen Regeln nicht mehr. In diesen Situationen kann das Vorfach stärker sein als die Geflechtschnur.
Zum Beispiel kann man beim Köderfischfang auf Blauflossenthun eine PE-10-Geflechtschnur (ca. 120 lb) in Verbindung mit einem Vorfach von 170 bis 220 lb verwenden. Das Ziel ist es, dem Abrieb zu widerstehen, der durch die wiederholte Reibung im Maul des Fisches entsteht. Nach jedem Kampf ist es übrigens ratsam, den beschädigten Teil des Vorfachs abzuschneiden.
Diese Stärke wird beim Auswerfen entscheidend, wenn der Fisch vom Boot aus in der Hand gehalten wird. Das Vorfach ist dann einer sehr hohen Spannung ausgesetzt. In dieser Phase, in der die Rute nicht mehr als Stoßdämpfer fungiert, wird schnell klar, wie wichtig eine hohe Festigkeit ist.

Verschiedene Assoziationen testen
Wenn man einmal die richtigen Einstellungen gefunden hat, ist es oft besser, sich daran zu halten. Manchmal muss man mehrere Versuche mit Marken, Widerständen und Durchmessern machen, bis man die ideale Kombination gefunden hat.
Die von den Herstellern angegebenen Zahlen entsprechen nicht immer der Realität: Nur in der Praxis kann man beurteilen, wie zuverlässig das Material ist. Und genau wie das Geflecht nutzt sich auch das Fluorocarbon mit der Zeit ab, eine regelmäßige Kontrolle verhindert böse Überraschungen.

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