Fischen Sie mehr mit Powerfishing, um Ihre Fänge zu vervielfachen!

Beim Angeln mit Ködern gibt es viele verschiedene Herangehensweisen. Sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie Bisse auslösen, indem sie mit zwei Urinstinkten der Räuber spielen: dem Fress- und dem Aggressionsinstinkt. Ein Ansatz, der häufig von Wettkämpfern und teilweise auch von vielen Anfängern angewandt wird, wenn auch nur teilweise und unbewusst, ist das Powerfishing. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, warum diese Vorgehensweise so viele Vorteile bietet.

Was ist Powerfishing?

Beim Powerfishing wird mit einer hohen Wurffrequenz und einem ebenso hohen Erholungsrhythmus geangelt. Das Hauptziel ist es, Reflexangriffe auszulösen, indem man mit dem Aggressionsinstinkt der Räuber spielt, aber auch, möglichst viel Fläche abzudecken.

Aktive Fische lokalisieren

Der erste Vorteil des Powerfishing besteht darin, dass die Fische in ihrer Aktivitätsphase sind und daher besonders aggressiv sind. So muss man nicht darauf bestehen, einen apathischen Fisch zum Angriff zu bewegen, die Bisse kommen schon nach den ersten Würfen oder man wechselt einfach den Spot! Dies ist umso sinnvoller und logischer, als es natürlich einfacher ist, einen Fisch zu fangen, der gerade frisst und daher aggressiv ist, als einen ruhenden Fisch...

Die besten Zonen ausfindig machen

Der zweite Vorteil des Powerfishing besteht darin, dass Sie während Ihres Ausflugs ein möglichst großes Gebiet abdecken können. Das hindert Sie zwar nicht daran, sich eine Strategie und bevorzugte Gebiete festzulegen, aber wenn Sie so üben, finden Sie leichter die tagesaktiven Bereiche und die Fischkonzentrationen.

Das gilt zwar auch für ein bekanntes Gewässer, aber Powerfishing ist noch interessanter, wenn man ein neues Gewässer entdeckt, da man sich schnell ein Bild von der Topografie, den Seegraszonen, den Brüchen, den Strukturen und der Tiefe der Spots machen kann. So vervielfachen Sie nicht nur Ihre Fangchancen, sondern können sich auch eine mentale Karte des Gewässers erstellen.

Wann sollte man es verwenden?

Die besten Bedingungen für das Powerfishing sind natürlich, wenn Sie eine Periode intensiver Aktivität erkennen.

Generell sind der Sommer und die Zeit nach dem Ablaichen sehr interessant, da in dieser Zeit viele und regelmäßige Nahrungsphasen über den Tag verteilt stattfinden. Im Winter, wenn die Fische langsam verdauen und regelmäßig apathisch sind, ist das Powerfishing weniger produktiv.

Übrigens: Wenn windreiche Tage die Jagd von Raubtieren begünstigen, kann dieser Ansatz sehr interessant sein.

Die richtigen Köder

Das kann man mit großen Ködern machen, aber es ist viel üblicher, kleine Köder zu verwenden, mit denen man ein hohes Angeltempo bei minimaler Ermüdung aufrechterhalten kann.

Um dies zu erreichen und Reflexangriffe zu provozieren, eignen sich am besten glänzende oder farbige Köder, die eher laut sind.

Metallköder wie Spinnerbaits und Chatterbaits sind dann die ersten, die Sie ans Ende Ihrer Schnur setzen, aber ich muss zugeben, dass ich eine sehr ausgeprägte Schwäche für Lippfische habe.

Jerkminnows sind ebenfalls sehr effektiv, ebenso wie Swimbaits, die durch abwechselnde Beschleunigung und kurze Pausen zahlreiche Attacken auslösen können.

Und schließlich sind Cranckbaits (insbesondere Shallow Runner) für diese Praxis bestens geeignet!

Ein Casting-Ensemble

Um beim Powerfishing effektiv zu angeln und unter Berücksichtigung der erforderlichen Wurfgeschwindigkeit und der Art der verwendeten Köder ist ein Castingset unerlässlich. Eine Rute mit einer Tragkraft von 10-30 g und eine leichte Rolle mit einer großen Übersetzung sind ideal.

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