Die Beschränkung auf fünf Makrelen pro Tag für Freizeitangler sorgt weiterhin für politische Reaktionen. Siebzehn Abgeordnete aus verschiedenen französischen Küstengebieten wandten sich in einem Schreiben an die stellvertretende Ministerin für Meer und Fischerei, Catherine Chabaud, und brachten ihre Besorgnis über diese neue Regelung zum Ausdruck.
Eine Entscheidung, die als zu schnell empfunden wurde
In ihrem Brief vom 23. Februar erklären die Parlamentarier, dass sie "von zahlreichen Fischern angesprochen" werden, was die schnelle Einführung von Quoten für die Freizeitfischerei auf Makrele betrifft. Sie erkennen die heikle Situation des Bestands und die internationalen Spannungen um die Ressource an, stellen jedoch die angewandte Methode in Frage.

Ihrer Meinung nach sind Berufsfischer an Quotenschwankungen gewöhnt, während Hobbyfischer plötzlich strengere Vorschriften kennenlernen. Die Abgeordneten sind der Meinung, dass die schnelle Abfolge von Ankündigungen und Auflagen für die breite Öffentlichkeit schwer zu verstehen sein könnte.
Die umstrittene Fünf-Fische-Regel
Die Abgeordneten kritisieren insbesondere die einheitliche Begrenzung "pro Tag und pro Person". In ihren Augen ist dieses Modell nicht unbedingt das relevanteste. Die Praktiken des Freizeitangelns variieren stark je nach Region und Nutzer. Einige praktizieren sehr gelegentlich, während andere regelmäßiger hinausfahren.
Sie schlagen daher vor, Alternativen zu prüfen, wie z. B. die Einführung einer jährlichen oder halbjährlichen Quote, die der Vielfalt der Praktiken besser Rechnung tragen würde.
Ein Risiko, von Fischern zurückgewiesen zu werden
Die Unterzeichner betonen auch die Bedeutung der Pädagogik bei der Bewirtschaftung der Meeresressourcen. Für viele Freizeitangler wird diese neue Regelung als eine weitere Einschränkung ihrer "kleinen Freiheiten", die mit der Ausübung des Meeres verbunden sind, wahrgenommen.
Die Abgeordneten sind der Meinung, dass die Akzeptanz solcher Maßnahmen von einer besseren Abstimmung und dem Teilen von klare statistische Angaben zu den tatsächlichen Abgaben . Ohne diese Elemente, so warnen sie, könnte die Maßnahme von den Millionen betroffenen Praktizierenden missverstanden werden.


Ehemaliger Fischereiminister unter den Unterzeichnern
Zu den 17 Abgeordneten gehört auch Stéphane Travert, der ehemalige Minister für Fischerei. Dieser kennt die Funktionsweise der Quoten und hat einen guten Kontakt zu den Entscheidungsträgern.

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