Die Grundregel ist einfach: Man muss intelligenter, früher, später und vor allem vorsichtiger fischen.
Wann angeln?
Der erste Reflex besteht darin, die richtigen Tageszeiten zu wählen. Im Sommer liegen die besten Fenster oft in der Morgendämmerung und am Ende des Tages, je nach Zielfischart sogar in der Nacht. Zwischen 12 und 17 Uhr ist die Hitze oft zu groß, sowohl für das Wohlbefinden des Anglers als auch für die Aktivität der Fische. Unter diesen Bedingungen wird das Angeln oft technischer, da die Fische nach kühleren, tieferen oder sauerstoffreicheren Bereichen suchen.
Wo angeln?
Die Wahl des Angelplatzes ist dann von entscheidender Bedeutung. In Flüssen sollten Sie sich an Stellen mit Wellengang, Wasserfällen, Einläufen, Strömungen oder tiefen Gruben orientieren. In Gewässern können schattige Ränder, Seegraswiesen, Brüche und tiefe Bereiche produktiver sein.
Im Meer bleiben einige Oberflächenarten auch bei großer Hitze aktiv, während andere tagsüber deutlich langsamer werden. Man muss also seine Technik an die Umgebung anpassen und darf sich nicht scheuen, anders als gewohnt zu fischen.

Respekt vor dem Fisch
Die Hitzewelle zwingt auch zu einem fischschonenderen Angeln. Es ist besser, die Dauer des Drills zu begrenzen, die Zeit des Hantierens zu verkürzen und den Fang schnell wieder ins Wasser zurückzusetzen. Bei hitzeempfindlichen Arten wie Forellen ist es manchmal besser, auf das Angeln zu verzichten, wenn das Wasser zu warm wird; insbesondere beim Hecht kann es besser sein, ab bestimmten Temperaturschwellen den Fuß vom Gas zu nehmen. In jedem Fall sollte man es vermeiden, einen Fisch, der durch den Sauerstoffmangel bereits geschwächt ist, noch zusätzlich zu stressen.
Fischerseite
Was die Sicherheit betrifft, so macht die Vorbereitung den Unterschied. Sie sollten regelmäßig trinken, helle, bedeckende Kleidung, einen Hut, eine polarisierende Brille und Sonnencreme tragen. Es ist auch sinnvoll, sich über mögliche lokale Einschränkungen oder Präfektoralverordnungen zu informieren, da einige Gebiete von Maßnahmen im Zusammenhang mit Dürre oder Wasserkrisen betroffen sein können.

Das Angeln ist also auch während der heißen Tage möglich, aber es muss selektiver, kürzer und schonender werden. Das Wasser zu beobachten, die Angelzeiten anzupassen, die richtigen Sektoren auszuwählen und die Fische zu schonen sind die Schlüssel zu einem effizienten und verantwortungsvollen Angeln. Und bei Hitzewellen geht es einem guten Angler nicht nur darum, Fische zu fangen, sondern auch darum, seine Gesundheit, die Umwelt und die Ressourcen zu schützen.

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