Makrelenfischerei, neue Quote von 10 Fischen pro Tag und Angler

Neue Makrelenquote
Neue Makrelenquote

Eine wichtige Entscheidung über den Makrelenfang, die einen Kompromiss zwischen Umweltfragen und sozialen Spannungen markiert.

Eine zu restriktive Maßnahme für Freizeitangler

Die Regierung hatte zunächst erwogen, die Obergrenze für die Freizeitfischerei auf fünf Makrelen pro Tag und Person festzulegen, um den Druck auf diese Art, deren Population in den letzten Jahren stark geschrumpft ist, zu begrenzen. Die Hobbyfischer, die vor allem an der Atlantikküste und im Ärmelkanal aktiv sind, hatten diese Maßnahme als zu restriktiv und ungerecht im Vergleich zu den Berufsfischfangquoten angefochten.

Schließlich erhöhte ein am 1. April 2026 (und das ist kein Aprilscherz...) im Amtsblatt veröffentlichter Erlass die Grenze auf zehn Makrelen pro Tag und Fischer in den ICES-Gebieten 4, 7 und 8, d. h. im Ärmelkanal, in der Nordsee und an der Atlantikküste.

10 maquereaux par jour et par pêcheur
10 Makrelen pro Tag und Fischer

Fischer angehört?

"Nachdem ich die Forderung der Freizeitfischer gehört hatte, wartete ich darauf, dass wir den europäischen Rahmen festgelegt hatten, der es heute erlaubt, die Quote für Berufsfischer zu erhöhen, um die Grenze für Freizeitfischer anzuheben. Was ich diese Woche beschlossen habe", erklärte die Ministerin zur Begründung des neuen Grenzwerts.
Die delegierte Ministerin für Meer und Fischerei, Catherine Chabaud, erklärte daher, dass diese Revision durch eine europäische Anpassung der Berufsquoten ermöglicht werde und dass sie auf die Mobilisierung der Freizeitfischer reagiere.

Aus ökologischer Sicht ist die Situation nach wie vor besorgniserregend: Die Bestände der atlantischen Makrele (Scomber scombrus) sind zurückgegangen, was zum Teil auf eine durch die Erwärmung der Gewässer und die intensive Entnahme aus norwegischen, isländischen und britischen Gebieten verursachte Nordwanderung zurückzuführen ist. Ein heikles Thema in den Fischereiverhandlungen zwischen den europäischen Ländern, das weiter verfolgt werden muss...

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