Ein umfassender Wettbewerb
Bei der Ausgabe 2026 lag der Schwerpunkt auf einem noch stärker strukturierten Format. Die angekündigte Strecke umfasste etwa 50 bis 60 km zurückgelegte Strecke mit fast 3.000 m positivem Höhenunterschied, etwa zehn Kontrollpunkten und mehreren über das Gebiet verteilten Biwakplätzen. Die Wertung basiert auf der Gesamtlänge der gefangenen Fische, was die Teams dazu zwingt, Strategie, Einschätzung der Umgebung und Ausdauer unter einen Hut zu bringen. Zeitgesteuerte Sonderprüfungen entscheiden zudem über den Ausgang zwischen den Duos und verleihen diesem ohnehin schon sehr vielseitigen Wettbewerb eine zusätzliche Dimension.
Eine moderne Disziplin
Über den sportlichen Aspekt hinaus bleibt der Salmo Trek seiner ökologischen Ausrichtung treu. Die Organisation legt Wert auf eine strenge Betreuung, den Einsatz einer speziellen App zur Verfolgung der Teams und zur Optimierung der Abläufe sowie auf ein Reglement, bei dem der Schutz der Umwelt im Mittelpunkt steht. Die Fische werden behutsam behandelt, die Ausrüstung muss genauen Kriterien entsprechen und riskantes Verhalten wird geahndet. Dieser Ansatz stärkt das Image einer modernen Veranstaltung, bei der sportliche Leistung mit dem Schutz der Lachsfische und ihres Lebensraums einhergeht.

Was die Teilnehmerzahlen angeht, zieht die Veranstaltung weiterhin ein breites Publikum von Sportanglern an und ist besonders attraktiv für Bergsportler und Wettkämpfer, die an Raid-Formate gewöhnt sind. Eine abwechslungsreiche, vielbeachtete und hart umkämpfte sechste Ausgabe.
Das Podium
1/ Richaud / Aus Gerona
2/ Gayrin / Lailler
3/ Hahn / Ratte ? Chef
Herzlichen Glückwunsch auch an Milo Calu, den besten Nachwuchsspieler des Turniers.
Was die größten Fänge angeht, so wurden während des Wettkampfs ein 40 cm langer Cristivomer und eine 47 cm lange Forelle gefangen.

Letztendlich bestätigt der Salmo Trek 2026 seine einzigartige Positionierung: ein extremes, anspruchsvolles und intensives Angel-Rennen, bei dem die Forelle nur ein Teil der Herausforderung ist. Zwischen Orientierungslauf, körperlicher Anstrengung, Lagermanagement und dem Lesen der Hochgebirgsseen hat diese Ausgabe erneut gezeigt, dass Erfolg ebenso sehr auf den Beinen wie auf der Technik beruht.

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