Der Sandkrabbe
Unter den wirksamsten Ködern ist der Sandwurm nach wie vor eine sichere Wahl, insbesondere beim Surfcasting und an Stellen, an denen Seebarsche am Grund nach Nahrung suchen. Dieser Meereswurm, der ihrer natürlichen Nahrung sehr nahekommt, eignet sich besonders gut für sandigen Grund und Bereiche mit mäßiger Strömung. Da er sehr empfindlich ist, muss er vorsichtig aufgespießt werden ? idealerweise mit einer Nadel ? und mit elastischem Faden befestigt werden, damit er dem Wurf standhält.
Verschiedene Krabben
Krabben sind im Frühjahr und Sommer besonders gefürchtet, vor allem wenn sie weich sind oder sich gerade in der Häutung befinden. Ihr Geruch und ihr Aussehen locken oft schöne Fische an, insbesondere in der Nähe von Felsen, Steinschüttungen oder gemischten Sand-Fels-Bereichen. Auch der lebende ?Bouquet? ist ein Klassiker: Seine lebhafte Schwimmweise und sein Duft machen ihn zu einem sehr attraktiven Köder, insbesondere beim Posenfischen oder am Ufer.

Größere Ziele anstreben
Um größere Fische anzulocken, ist der Tintenfisch eine ausgezeichnete Wahl. Ob ganz, in Streifen oder in Stücken präsentiert ? er hält gut am Haken und lockt besonders aktive Wolfsbarsche gegen Ende der Saison an. Er eignet sich auch gut, wenn das Wasser klar ist und die Strömung moderat bleibt. Auch Messermuscheln, Herzmuscheln oder Sandaale können je nach Gewässer und örtlicher Verfügbarkeit den Ausschlag geben.
Vorstellung des Köders
Die Wirksamkeit des Köders hängt auch von seiner Präsentation ab. Ein frischer, gut gelagerter und richtig präsentierter Köder macht oft den Unterschied zu einem schlecht vorbereiteten Köder aus. Man sollte darauf achten, den Köder unauffällig zu präsentieren, ohne überflüssige Schnur oder sichtbares Zubehör. Der Wolfsbarsch ist misstrauisch gegenüber zu schweren oder zu künstlich wirkenden Montagen. Je mehr der Köder einer natürlichen Beute ähnelt, desto wahrscheinlicher ist ein Biss.
Die Wahl der Montage ist ebenso wichtig wie der Köder selbst. An der Küste ermöglicht eine einfache, an die Strömung und die Tiefe angepasste Montage, dass sich der Köder je nach angestrebtem Bereich frei am Grund oder in der Schwebe bewegen kann. Beim Posenfischen besteht der Vorteil darin, einen lebenden oder frischen Köder in der von den Fischen am häufigsten frequentierten Wasserschicht anzubieten. Vom Boot aus kann man eine eher vertikale Präsentation oder eine Präsentation näher am Meeresboden bevorzugen.

Schließlich sollte man immer erst beobachten, bevor man weiterangelt. Wenn die Barsche an der Oberfläche jagen, kann sich ein lebender Köder oder ein kleiner, frischer Fisch als äußerst wirksam erweisen. Halten sie sich hingegen am Grund auf, ist ein Meereswurm, eine Krabbe oder ein Stück Tintenfisch oft die bessere Wahl. Der richtige Köder ist nicht nur der bekannteste, sondern vor allem der, der zum Verhalten der Fische, zum Ort und zum Zeitpunkt passt.
Das Angeln auf Wolfsbarsch mit Naturködern erfordert daher Anpassungsfähigkeit, Beobachtungsgabe und ein gewisses Maß an Präzision. Durch die Kombination aus Frische, Unauffälligkeit und der richtigen Präsentation hat man die besten Chancen, diesen symbolträchtigen Raubfisch zu verführen.

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